Heike Stiegler im Interview: Wie du mobil einen Podcast aufnimmst, der sich professionell anhört

Heike Stiegler im Interview: Wie du mobil einen Podcast aufnimmst, der sich professionell anhört

56: Vielleicht wird es dich überraschen. Aber du brauchst keinen Computer, absolute Ruhe und eine aufwändige Software, um einen Podcast zu produzieren.

Es geht viel leichter, als du vielleicht denkst.

Und eine Expertin auf dem Gebiet des mobilen Podcastings ist Heike Stiegler.

Heike ist mir sehr, sehr positiv und sehr unterstützend in meiner Facebook-Gruppe „Wir sind Podcast-Helden“ aufgefallen. Sie hat eine Menge Fachwissen, Erfahrung und vor allem eines: Leidenschaft.

Lass dich von ihr anstecken und probiere dich im mobilen Podcasting aus.

Wir reden unter anderem darüber,

  • Welches Equipment und brauchst und welches nicht
  • Wie du die fertige Episode nachbearbeiten kannst – ebenfalls ohne einen Laptop oder Computer
  • Wie die fertigen Episoden dem Podcast-Feed hinzugefügt werden und wie du direkt von unterwegs den Blogartikel und die Shownotes dazu fertig machen kannst.

Viel Spaß dabei!

Hier kannst du dir die Episode anhören, herunterladen und teilen.

Wenn du magst, abonniere den Podcast auch bei iTunes oder Stitcher

Lade dir hier das Worksheet aus der Episode runter

Klicke hier, um das Worksheet „Diese 5 Fragen solltest du dir stellen, bevor du deinen Podcast startest“ zu laden.

Shownotes aus der Episode:

Hier sind noch ein paar Impressionen von Heike und ihrem Equipment:

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Das sieht alles sehr professionell aus, das weiß ich.

Aber wie Heike schon sagt: Du brauchst kein teureres Equipment, um gute Ergebnisse zu erzielen. Aufstocken kannst du natürlich immer noch.

Ausklang – Was kannst du mitnehmen?

Auf Messen, in der Natur oder auch einfach beim Spazieren gehen kannst du ohne Qualitätsverlust eine professionelle Show auf die Beine stellen.

Wenn du dich bewusst dafür entscheidest, dann haben Umgebungsgeräusche auch einen eigenen Charme und dank preiswerter und gleichzeitig guter Hardware, kommst du immer klar rüber.

Ich denke, dass ich dieses Konzept auch in Zukunft mal ausprobieren werde.

Ausprobieren macht einfach Spaß. 😉

Wie sieht es bei dir aus? Könnte dieses Konzept etwas für dich sein oder möchtest du lieber daheim allein aufnehmen?

Ich bin gespannt auf deine Meinung und freue mich, sie in den Kommentaren zu lesen.

 

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KOMMENTARE

16 Kommentare

  • @Gordon - so sieht es aus - der Punkt, der mich ebenfalls stört, denn genau das war ja das schöne an dem Shure MV88, dass es klein und kompakt direkt am Handy saß.
    Nun hab ich mein Handy in der Regel sowieso an meinem Shoulderpod-Handgriff so dass es auch kein Problem wäre das Kleine über die Klemme mit anzubringen. Dennoch - genau der spannende Aspekt, der nun verlorengeht. Es hat - wie immer - zwei Seiten, dafür ist es universeller einsetzbar und sollte demnach auch weniger störanfällig sein, was bei meinem sehr heftig ist.
  • so, und hier die versprochene Android-Ergänzung:
    Der Voicrecorder Pro ist ebenfalls im Google Playstore zu finden und der Hersteller Shure - der mit einem meiner Lieblingsmikros dem MV88 mit Lightninganschluss - hat brand aktuell eine Version dieses keinen Schmuckstückes mit USBC und Lightning-Kabel im Angebot und eine dazugehörige App mit der man auch schneiden und sogar faden kann. Natürlich ebenfalls für beide Systeme.
    Weitere Apps wären der Fieldrecorder - Audio Elements pro - natürlich auphonic - und audio Evolution.
  • Hey Heike,

    um es an Android-Geräten zu nutzen, brauche ich dann aber das Stativ, oder? Einfach anklemmen geht nicht?
  • Gibt es ein Update an neuen Anbietern für Audioaufnahme via Smartphone? Freue mich auf auf Eure Kommentare
  • Hallo lieber Erwin,

    nun neue Apps gibt es sicher, nur haben sich die meisten, die es zur Zeit unseres Gespräches gab und die ich damals benutzt habe weiterentwickelt und nach wie vor bewährt.
    Zum Hintergrund - ich bin Apple-Nutzer (als ich mit der Smartphoneproduktion begonnen habe 2012 war es nur mit Apple-Produkten möglich) - und hier nutze ich für Radioproduktionen und aufwändigere Beiträge die Hindenburg-App, spannend ist auch die App Ferrite oder der VoiceRecorder Pro. Gerade Ferrite bietet noch diverse Möglichkeiten einzugreifen, Effekte hinzuzufügen, allerdings um sie wirklich permanent nutzen zu können muss man bezahlen - gute 21 Euro. dafür kann man aber auch mit mehreren Spuren arbeiten. - (btw - Hindenburg ist auch kostenpflichtig aber auch kombinierbar mit einem Desktop-Programm. - Der Vocierecorder Pro ist ebenso spannend - ist für iOS und Android verfügbar - kostet in der Provision 7,99 - Noch ein wenig besser ist der Voice Record Pro 7.

    Ich persönlich verwende, je nach Produktion und Bedarf noch zusätzlich die auphonic App - die ebenfalls als Recorder genutzt werden kann. Ebenso interessant ist für mich nach wie vor noch die Mobilepodcaster-App.

    Wenn es mal richtig schnell gehen soll und für ein bestimmtest Format arbeite ich auch mit Anchor, dafür ist Audioboom uninteressant geworden.

    Ja, das wäre aus meiner Sicht der aktuelle Überblick. Je nach Vorlieben gibt es sicher noch andere Apps, aber diese hier sind schon mit die beliebtesten. Ich liefere auch gerne gleich noch ein paar spezielle Android-apps nach - da muss ich mich nur erstmal vergewissern, dass sei auch wirklich Android sind ;-).
    Viele Grüße Heike
  • Hallo, kann man denn mit dem Equipment von Heike auch ein Interview in Form von zwei miteinander telefonierenden Menschen aufnehmen (also via Skype o.ä.)? Meine Freundin und ich wollen gerne einen Reise-Podcast ins Leben rufen, allerdings werden wir in unterschiedlichen Ländern sein, wenn wir miteinander reden. Wie wäre da die beste Umsetzung bzw. das beste Equipment? Lg Rike
  • Liebe @Rike

    mittlerweile gibt es durchaus Möglichkeiten, auch Interviews mobil zu produzieren. Das war lange Zeit etwas problematisch, weil in der Regel die Technik versagte. Gerade Skype ist hier nicht sonderlich zufriedenstellend. Und besonders wenn man nicht am selben Ort ist, also via Telefon o.ä. lässt die Qualität sehr zu wünschen übrig.

    Dennoch, es gibt jetzt Lösungen. Eine - die kostenpflichtige Version - wäre ringr - mit der App kann man brillante Interview-Audioaufnahmen via Telefon, ortsunabhängig produzieren. Was ich grad nicht herausfinden konnte ist, ob es ringr auch für Android gibt - auf jeden Fall funktioniert sie für IOS. Gordon und ich haben schonmal einen Test damit gemacht und wir waren echt baff über die Qualität. Nur - großer Nachteil - diese App geht auf ein Abbosystem und ist auch nicht gerade günstig.

    Die kostenlose Variante bietet Anchor - damit kannst Du, gerade wenn ihr jetzt erst startet, super einfach und qualitativ gut Interviews führen. Auch Zeitversetzt ist es möglich, so dass nicht zwingend ein Gespräch stattfinden muss, sondern einer stellt eine Frage, der andere antwortet etc. und am Ende wird die Episode fertiggestellt.

    Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter.
    Beste Grüße
    Heike
  • […] Nun mache ich kein Marketing, aber das Thema bleibt dennoch interessant. In diesem Artikel ist ein Podcast eingebunden von Gordon Schönwälder bei dem ich im März 2016 zum Interview eingeladen war. Natürlich ging es bei Gordons Podcast-Helden um das Thema Mobile-Podcast. […]
  • […] … der im Vergleich zu Video geringe Produktionsaufwand. Qualitativ gute Audio-Aufnahmen sind zwar nicht trivial, jedoch deutlich leichter zu erstellen als entsprechende Videoaufnahmen. Unter anderem lassen sich Podcast auch mobil gut produzieren. […]
  • Hallo,

    schade, dass nur Apple Apps empfohlen werden.

    David
  • Hi,

    vielen Dank für deine Nachricht. Das Ding ist: Heike berichtet aus ihrer Erfahrung und sie nutzt halt Apple und Co. Deswegen können wir auch nichts anderes empfehlen, weil wir es nicht getestet haben.

    Beste Grüße,
    Gordon
  • Hallo zusammen,

    Danke Dir Gordon für die stets guten Infos- der Dank geht natürlich auch an deine Gäste.

    Georg von Auphonic hat nun auch eine mobile App an den Start gebracht, ich glaube erstmal nur für's iPhone - schaut mal nach. Ist kostenlos. Bin jetzt nicht sicher ich glaube ja, weil ich als Betatester ein paar Wochen früher am Start war....
    Ist ein schlanker einfacher Recorder, der mit seinem "Auphonic-Dienst" zusammenarbeitet - das Beste: ihr könnt Eure Wünsche bei Georg stets äußern.... ausser, dass er Tontechnisch ein fuchs ist, ist er Verbesserungen immer aufgeschlossen.
    https://auphonic.com

    und die App findet ihr natürlich im App-Store - einfach auphonic eingeben....

    Grüße Carsten -mein Podcast startet auch bald ... mehr wird noch nicht verraten ;-)
  • Hallo Carsten,

    vielen Dank für den Tipp und die Erweiterung des Themas.
    Worum wird es denn in deiner Show gehen, oder kannst du das auch noch nicht verraten? ;)

    Grüße,
    Gordon

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