Podcast auf Spotify veröffentlichen (inkl. Anleitung)

Podcast auf Spotify veröffentlichen (inkl. Anleitung)

Es wird wild in der Podcast-Szene. 

Immer mehr Shows präsentieren sich stolz als gelistet in Spotify und die vielen anderen Showrunner fragen sich jetzt, wie sie das auch schaffen können.

Dein Podcast auf Spotify - jetzt für alle (Update vom 09.10.2018)

Jetzt hat es doch geklappt. Spotify öffnet sich nun allen Podcastern mit. Spotify for podcasters heißt dieses Portal und ist laut eigener Beschreibung in der Beta-Phase. Es kann also sein, dass sich das ein oder andere noch ändern könnte.

In diesem Video zeige ich dir, wie du deinen Podcast in dem Portal hinzufügst. 

Du brauchst dafür zwei Dinge griffbereit:

  1. Deine Podcast-Feed-URL (ist in der Regel in deinem Hoster oder deinem WP-Plugin, mit dem du den Podcast erstellt hast)
  2. Einen Spotify-Account (gibt's kostenfrei) mit den entsprechenden Zugangsdaten
  3. Hier ist noch mal der Link zur Plattform "Spotify for podcasters"

So findest du deinen persönlichen Spotify-Link zu deinem Podcast

Dein Podcast ist jetzt eingereicht und schon zu finden. Aber du willst deinen potentiellen Hörern auch einen Direktlink mitgeben? Das geht ziemlich einfach. Leider bekommst du keine E-Mail mit Link, wie es bei iTunes (in den meisten Fällen!!!) üblich ist.

Aber den innerhalb von Spotify zu finden, ist eine Sache von einer Minute. 

Und so gehts! 

(Update Ende)

Deswegen jetzt hier die Liste der (aktuellen) Möglichkeiten, zu Spotify zu kommen.

  1. Spotify sucht selber aus: So war es lange Zeit und es glich einem Ritterschlag ein Listing zu bekommen. Wenn deine Show richtig gut ist oder die Vermarkter einen Podcast über inoffizielle Kanäle in Spotify einreichen können, dann ging das auch "einfach so". 
  2. Podigee: Der Hoster meiner Wahl (Podcast-Helden ON AIR und THE MOSHPIT liegen dort) kann seit Frühjahr 2018 einen exklusiven Deal mit Spotify und alle Nutzer können ihre Show dann dort listen lassen. Soweit mir bekannt ist, ist Podigee somit der erste europäische Hoster, der in den Genuss gekommen ist. Wenn du deinen Podcast dort hast, brauchst du einfach nur in den Reiter „Exporte“ zu klicken, den Haken bei den AGBs setzen und fertig ist die Laube. Hier kannst du noch etwas mehr über Podigee erfahren und wie einfach du mit Podigee Premium Geld mit deinem Podcast verdienen kannst. 
  3. Libsyn: Der Deal mit Spotify war schon länger bekannt, wenngleich ich nicht gedacht hätte, dass sie so lange die einzigen Hoster sein würden, die ihre Leute zu Spotify schicken können. Wenn du bei Libsyn bist, musst du unter "Destinations" Spotify wählen und schon bist du innerhalb ein paar Tage dort gelistet.
  4. Ein mysteriöses Formular: Für all die armen Teufel, die jetzt nicht den Hoster wechseln wollen, bleibt nur ein letzter Strohhalm - dieses Formular. Ich geistert schon eine Weile durch das Netz und der Ursprung scheint ein mittlerweile gelöschter Post aus dem Support von Spotify zu sein. Ob es klappt oder nicht...das werden wir dann sehen. 
  5. Vermarkter: Die Services, die sich mit der Vermarktung rund um Podcasts beschäftigen, haben einen Draht zu Spotify. Wie auch immer er aussieht, aber in der Regel schaffen sie es, die Show gelistet zu bekommen. Das macht auch Sinn, weil eine größere Verbreitung zumindest rechnerisch zu mehr Downloads und somit zu einer höheren Vergütung durch Werbepartner kommen kann. 

Falls du bei Punkt 1-3 einen leicht zynischen Unterton raushörst...jepp, der ist da. ;)

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Spotify ist kein Garant für mehr Reichweite

Ich habe in den letzten Wochen mit einigen Showrunner gesprochen, deren Podcast bei Libsyn gehostet ist. Es gab seit dem Einstieg dort keinen signifikanten Anstieg der Downloads. Das liegt meiner Meinung daran, dass der Konsum dort (noch) relativ selten ist. Das wird sich aber bestimmt ändern. Hörbücher und funktionieren bei Spotify auch immer besser und ich denke, dass da noch viel Luft nach oben ist.

Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass der ein oder andere schon aufgrund von Spotify kontaktiert worden ist. Spotify kann also dafür sorgen, dass du an neue Hörer kommst. Es muss nicht so sein. 

Was übrigens kein Grund ist, ein Listing NICHT anzustreben.

Spotify ist Prestige (zumindest glauben das die Meisten)

Schade, dass Spotify den elitären Status durch etwas so profanes her gibt, wie die Wahl eines bestimmten Hosters. Jetzt kommt es nämlich so weit, dass auch nicht so geile Shows dort gelistet sind. 

Und da denke ich mir doch: "Warum dann nicht alle?"

Aber vielleicht hat das einfach logistische oder serverseitige Gründe. 

Was man aber immer noch sagen muss: Spotify ist cool. Und dort nicht nur als Hörer, sondern auch mit seiner Show zu sein, ist es ebenfalls. Zumindest kann man es nach außen so verkaufen. 

Daran ist nicht verwerfliches. 

Im Zweifel: Produziere weiter geile Inhalte und wenn es unbedingt der sichere Weg sein soll, dann musst du Podigee oder Libsyn nutzen.

KOMMENTARE

13 Kommentare

  • Wie ist es denn wenn ich einen Podcast aus einem Hobby heraus auf Spotify hochladen möchte. Ich und mein Podcastpartner sind Studenten und wollen eigentlich keine Einnahmen oder etwas der gleichen mit dem Podcast generieren (Auch wenn das Zukunftsvisionen sind), müsste man faktisch ein Gewerbe anmelden wenn man auf Spotify einen Podcast veröffentlichen möchte
  • Hey Andreas,

    nein, wenn du da keine finanziellen Absichten hast und es (erstmal) ein reines Spaß- und Hobbyprojekt ist, dann brauchst du nicht anmelden.
  • Danke für den Artikel, echt interessant. Wir werden es mit dem Formular und Beharrlichkeit versuchen.

    Weiter so
  • Hey Mic,

    ich würde es ja weniger der Hoffnung, als der Tat überlassen und einen Hoster wie Libsyn oder Podigee nehmen, die einen direkten Zugang ermöglichen. ;)

    Beste Grüße,
    Gordon
  • Klasse Sache, ich habe gestern das erste mal meinen eigenen Podcast via Podigee hochgeladen und war damit direkt bei Spotify gelistet. Sehr zu empfehlen.
  • Zu Punkt 5: Podcast Vermarkter sind in der Regel aber dann Unternehmen, die auch gerne Werbung von Fremdfirmen in die Sendungen platzieren wollen. Oder gibt es auch Vermarkter, welche einen Podcast vermarkten ohne diesen zu sehr im Gegenzug zu kommerzialisieren ?
  • Hey Marc,

    nein, es geht beim Vermarkten nicht ohne Kommerzialisierung. Oder verstehe ich deine Frage falsch?
  • Den Angaben auf dem Interest Form nach zu urteilen, geht es (mittlerweile) außer über LibSyn auch über Audioboom und PodBean direkt, weitere sollen wohl folgen.
  • Hey Gunnar,

    über www.podigee.com geht es mittlerweile auch, was ich voll begrüße.
  • Ich habe mal meinen PPP eingereicht und schaue was passiert :)
  • und hat es geklappt??

    LG

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