Anchor.FM – Die Anleitung für deinen Audio-Blog per Smartphone

Anchor.FM – Die Anleitung für deinen Audio-Blog per Smartphone

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54: Im Hause Podcast-Helden sind gerade Social-Media-Testwochen. Nachdem ich in den vergangenen Tagen mit Snapchat und Instagram herumgespielt habe, ist es Zeit für etwas vielleicht revolutionäres: ANCHOR

Eine der nächsten Themenwochen im Blog und im Podcast wird „das Aufbauen einer Community um den Podcast herum“ beinhalten und nun gibt es mit Anchor aus meiner Sicht ein Tool, dass dazu in der Lage ist.

Anchor ist im Prinzip nichts anderes, als Twitter – mit Audio.

Das bedeutet, dass du in diesem Format keine Schrift und keine Fotos benutzt, sondern einzig und allein mit deiner Stimme präsent bist.

1In etwa so wie Sprachnachrichten beim Facebook-Messenger oder bei WhatsApp. Mit dem einen Unterschied, dass du deine Nachrichten mit der gesamten Welt teilen kannst.

Die Sprachnachrichten heißen bei ANCHOR ganz im maritimen Sinne „Waves“. Deine Waves kannst du zum leichten Finden und Filtern mit Hashtags versehen und auch direkt in Twitter tweeten.

Ungewohnt, huh?! 😉

Bevor ich dir zeige, wie du Anchor auf deinem Handy einrichtest, möchte ich dir sagen, was ich so grenzgenial an den Möglichkeiten finde.

1. Stimme für bessere Beziehungen

Mit deiner Stimme transportierst du viel mehr Informationen, als bei reinem Text. Deswegen liebe ich Podcasting. Anchor ist genau auf diesem Konzept aufgebaut.

Du sprichst eine Message, eine Idee, eine Frage oder auch etwas zu deinem neuen Artikel oder Podcast ein und schickst es der Welt. Durch deine Stimme bekommt diese Nachricht eine neue Wertigkeit.

Also warum nicht neben textbasierten Tools auch mal etwas mit der eigenen Stimme ausprobieren.

2. Schnellerer Austausch mit deinen Hörern

Ich bekomme einige E-Mails von Hörern im Monat und das ist großartig.

Wie cool wäre es, wenn sie mir nicht mehr schreiben, sondern mir einfach nur eine schnelle Sprachnachricht senden könnten? Es geht viel schneller, als etwas zu schreiben und hat durch den Klang der Stimme noch etwas viel persönlicheres.

3. Mehrwert auf den Punkt gebracht

Ich kann mir gut vorstellen, Anchor als Plattform für Wissen und Mehrwert für meine Zuhörer zu nutzen. Beim Start einer Wave habe ich also genau 2 Minuten Zeit, um alles zu vermitteln.

Das ist ein sportlicher Zeitplan, aber er zwingt mich auch gleichzeitig, nicht auszuschweifen und auf den Punkt zu kommen.

Und dann kann ich – wie im zweiten Punkt beschrieben -, mit den Hörern in direkten Kontakt kommen. Heute habe ich Darren Rowse von problogger.com eine Wave geschickt. Es war eine Antwort auf eine Frage, die er gestellt hat.

Ich hätte überhaupt nicht gedacht, dass ich Menschen wie Darren Rowse oder Cliff Ravenscraft mal eine Textnachricht schicken würde.

Aber es hat geklappt. 😉

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Wie richtest du Anchor auf deinem Smartphone ein?

Als allererstes brauchst du die App und die findest du hier.

Wenn du Anchor zum ersten Mal öffnest, beginnt eine der genialsten Onboarding-Sessions, die ich in einer App jemals gesehen habe. Du wirst wirklich richtig gut eingewiesen in die Einstellungen und deine erste Nachricht an die Welt (die du natürlich immer wieder neu aufnehmen kannst, wenn du mit einer Version nicht zufrieden bist).

Keine Wave kommt ohne deine Erlaubnis ans Tageslicht. 😉

Deine Profilseite

Auf dem Menüpunkt mit dem Avatar (markiert mit dem Pfeil) kannst du deine Einstellungen in der App selber ändern. Du kannst sehen, wie viele Likes du hast, wie vielen du folgst und wer dir folgt. Sehr ähnlich zu Twitter.

Convos sind Gespräche, in denen du involviert bist.

Du siehst auf dem Bild auch, dass ich bestimmte Hashtags benutzt habe.

UND du siehst, wie gut ich mich damit auskenne. Wer hätte gedacht, dass Hashtags keine Umlaute können. 😉

Zwei Menschen haben auf meine Sprachmessage reagiert und haben darauf selber mit einer Sprachnachricht reagiert. (Hear 2 replies)

Ich kann dir sagen, das war schon cool.

Ein Reply ist eine Antwort auf eine Textnachricht. Du hast die Möglichkeit zu jeder Wave eine Antwort per Wave zu geben. Dafür drückst du dann einfach auf REPLY, rechts neben dem Play-Button.

Anchor - Profil

Deine Aktivitäten

Unter diesem Menüpunkt siehst du, wer mit dir interagiert. Du siehst außerdem, wer dich zu seiner Liste hinzugefügt hat und du hast die Möglichkeit, ihn oder sie ebenfalls zu folgen.

Ganz genau so wie bei Twitter.

Anchor - Aktivitäten

 

Die Suchfunktion

In diesem Punkt kannst du nach bestimmten Hashtags oder Personen suchen. Abseits dessen gibt Anchor auch einige vorgefertigte „Suchbegriffe“ an.

Ganz interessant sind die „First Waves“ von neuen Usern oder die Hashtag-Trends. Dort kann man schön stöbern und interessante Leute kennenlernen.

Anchor - Suche

Der Homebereich

Hier siehst du die ganzen Waves der Leute, die du verfolgst in chronologischer Reihenfolge. Die Seite ist noch etwas unübersichtlich, weil man mitunter echt viel Weg scrollen muss und die einzelnen Waves sehr groß dargestellt werden.

Aber wie gesagt: Anchor startete erst vor einigen Wochen und da ist noch Luft nach oben.

Anchor - Home

Waves aufnehmen

Nachdem du jetzt einen Überblick bekommen hast, zeige ich dir den Weg zu deinen ersten Waves. Du machst das zwar beim erstmaligen Start der App auch mal, aber hier kannst du dir vorher schon ein Bild machen.

Wenn du auf den nicht zu übersehenden roten Button drückst, dann öffnet sich die Aufnahmefunktion.

Was richtig cool ist: Die App nutzt die Sensoren des iPhones (und auch bald der Android-Smartphones) und du brauchst es nur so zu halten, als würdest du telefonieren. Dann nimmt Anchor deine Stimme auf. Auch hier…genau wie beim Telefonieren.

Alternativ kannst du aber auch den roten Button gedrückt halten, wie du es vom Facebook Messenger her kennst.

Anchor - Aufnehmen

Neue Aufnahme, zuende sprechen oder abschicken?

Bist du fertig mit deiner Aufnahme, dann nimmst du das Handy einfach vom Ohr oder lässt den roten Button los.

Hast du noch Zeit übrig (die Ursprungsnachricht dauert maximal zwei Minuten Platz, die Antwort darauf maximal eine), dann kannst du weitersprechen, indem du wieder auf den PLAY-Button drückst.

Willst du eine komplett neue Aufnahme machen, dann drückst du erneut auf den roten Button.

Bist du zufrieden und die Wave kann in die Welt, dann drückst du auf den Pfeil, der nach rechts zeigt.

Anchor - fertig?

Wave mit Hashtags versehen, Leute markieren und tweeten

Ist alles fertig aufgenommen, dann braucht deine Wave noch einen aussagekräftigen Titel (Add a caption) und du kannst Freunde auf Anchor verlinken, bzw. taggen.

Wenn es dazu noch ein paar Hashtags gibt, die du sinnvoll verwenden kannst, dann ist es umso besser.

Immerhin hast du die Möglichkeit, aus Anchor heraus auf Twitter zu tweeten. Wenn du NICHT tweeten willst, dann musst du den kleinen Schieber neben dem Twitter-Symbol betätigen.

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Wie sieht eine Wave auf Twitter aus?

Zuerst dachte ich, dass nur ein Link zu sehen ist, wenn ich eine Wave tweete. Aber zumindest in der Desktop-Ansicht bei Twitter kann ich die Aufnahme direkt abspielen .

So können auch die meine Message hören, die nicht bei Anchor sind.

Man kann sogar darauf antworte per Telefon. Aber da macht es vielleicht Sinn die App zu laden oder zu warten, bis die Android-Variante rauskommt.

Anchor bei Twitter

Hören wir uns?!

Für mich eines der geilsten Dinge, die die Social-Media-Landschaft herausgebracht hat. Endlich Stimme, endlich mehr Emotion, endlich tiefere Beziehungen knüpfen können.

PLUS Content-Marketing-Option! So soll es doch sein. 😉

So ein Tool macht natürlich erst richtig Spaß, wenn es schon gut genutzt wird.

Da die App erst ein paar Wochen alt ist, ist hier im deutschsprachigen Raum noch nicht so viel los, aber es wird mehr!

Wenn du also am direkten Austausch mit deinen Leuten interessiert bist, dann probiere Anchor doch einfach mal aus.

So können wir zwei dann auch mal in Kontakt treten. 😉

Das wäre doch mal was, oder?!

Such gerne meinen Namen und dann schick mir eine Wave! 😉

Grüße,

Gordon (Schönwälder)

 

KOMMENTARE

16 Kommentare

  • Du findest mich unter https://anchor.fm/stefboettcher
    Ich hatte dich bereits "gefavt" :)

    Ich kenne die Vergangenheit von anchor ja nicht. Von daher ist mir alles neu. Meinst du es wird das nächste große Ding?

    Hinweis bzw. Frage: Warum kann ich hier auf deine Kommentare nicht antworten? Nur auf die der anderen Kommentatoren.
  • Auch wenn der Artikel schon über ein Jahr alt ist - der Dienst ist noch nicht wirklich präsent in Deutschland. Interessant ist anchor.fm allemal. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt und habe mal probeweise angefangen zu waven.
  • Hey Stefan,

    das ist wirklich sehr aktuell, gerade weil Anchor gerade die Podcast-Funktion reingebracht hat. Was ist dein Name in Anchor?

    Grüße, Gordon
  • Hey Gordon,
    wie cool ist das denn! Für einen auditiven Menschen wie mich ist das ja wie Weihnachten!
    Vielen Dank für diesen Tipp!

    Wie weit ist das schon verbreitet?
    Meinst du, dass das ein Twitter-Ersatz ist oder würdest du empfehlen, trotzdem noch zu twittern?
    L.G. Maureen
  • Hallo Gordon,

    schöne Beschreibung. Habe gerade mal mit einer Wave darauf reagiert. :-)

    Interessant finde ich dabei, dass im dazugehörigen Tweet unter "Medien anzeigen" die ursprüngliche Version einer möglicherweise geänderten/korrigierten Beschreibung angezeigt wird. Der iOS-Autokorrektur sei Dank war die erste Beschreibung falsch, entsprechend fing mein Tweet mit "Anchorage nutzen ..." statt "Anchor nutzen ..." an. Den habe ich gelöscht und die inzwischen korrigierte Wave noch mal bei Twitter geteilt. Klicke ich jetzt auf Medien anzeigen, steht da immer noch die falsche Version. Also obacht bei der Beschreibung der Wave!

    Gruß
    Richard
  • Hallo Richard,

    vielen Dank und sehr cool, dass du Anchor jetzt ausprobierst.
    Gerade am die Meldung rein, dass du mich getaggt hast - werde also gleich mal reinhören.
    Das mit der falschen Schreibweise ist eine wichtige Beobachtung und das sollte zum Support von Anchor gelangen, wenn die das nicht sowieso schon auf dem Zettel haben. ;)

    Grüße,
    Gordon
    Und wo wir gerade bei Beobachtungen sind: Die Systemuhrzeit habe ich jetzt auch geändert ;)
  • Ich bin zwiegespalten, ob das was für mich ist.
    Für unterwegs halte ich es, im Gegensatz zu dir, für völlig ungeeignet. Sieht man jetzt mal von dem kurzen Stück Fußweg zur Bushaltestelle oder zu Freunden durchs Wohngebiet ab, höre ich zumindest keine Sprachnachrichten unterwegs ab (zumal ich vorher ja nicht weiß, was drin ist) und selbst einsprechen wäre mir in der Öffentlichkeit (und auch schon im Pausenraum bei der Arbeit) nochmal 10mal peinlicher als zu telefonieren. Vermutlich würde ich mich dann anhören, als würde ich auf einen Anrufbeantworter sprechen.

    Zu Hause dagegen tut es für mich auch die Kommentarfunktion. Allerdings höre ich die Podcasts auch ausschließlich über die entsprechenden Webseiten, bzw lade mir eine spezielle Folge für unterwegs vor dem losgehen aufs Smartphone.
  • Hey Kira,

    wie das so mit allen Netzwerken ist: Es ist immer typenabhängig.

    Und das meine ich in keinster Weise böse oder geringschätzend. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das Hören von Sprachnachrichten auf dem Weg zum Bus oder IM Bus nichts ist. Auch im Pausenraum würde ich keine Audios hören und beantworten.
    Aber im Auto oder bei mir daheim ist das schon ne andere Sache, da hab ich Zeit und niemand stört mich.
    Was die Sprachqualität angeht, ist das natürlich nicht mit einem AB vergleicbar. Die eingebauten Mikrofone in Smartphones sind mittlerweile sehr gut. ;)
  • Hi Gordon,
    super spannend! Leider (mal wieder) als Android-Nutzer außen vor ... :(
    Aber vielleicht kommt das ja noch.
    Danke für den Einblick!
    Beste Grüße
    Birgit
  • Ja, die suchen gerade Leute für die Android-Sparte und alles ist im Fluss. Kann nicht mehr lange dauern. Apple hat sehr strenge Richtlinien und klare Vorgaben. Bei Android ist das schon etwas anderes. Viele verschiedene Displaygrößen, viele Android-Varianten. Da ist eine Programmierung zeitlich aufwändiger und somit auch teurer.

    Beste Grüße,
    Gordon

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