Was du im Podcast-Feed alles ändern kannst... und auch ab und an mal machen solltest

Was du im Podcast-Feed alles ändern kannst... und auch ab und an mal machen solltest

In der Community gab es vor einigen Tagen folgende Frage: "Ich plane eine Veränderung in meinem Business und würde auch im Podcast gerne Veränderungen und Anpassungen vornehmen. Geht das technisch überhaupt oder werde ich dann von iTunes abgestraft?"

Die Antworten auf diese Fragen erfährst du hier! 

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Änderungen straft iTunes nicht ab

Eines vorweg: Es gibt keine Strafen von iTunes, wenn man Inhalte aus dem Feed verändert und iTunes es anzeigt. Es sei denn, du verletzt irgendwelche Rechte und es kommt raus. Aber das hast du vermutlich eh nicht im Sinn. 

Es kann natürlich sein, dass du bei einer Neupositionierung eine andere Anzahl von Followern und Abonnenten hast. Bestenfalls steigst du mit dem Ranking durch mehr Neuabonnenten. Aber es kann auch sein, dass du Plätze verlierst, weil sich deine Reichweite verringert. 

Aber all das hat nichts mit Strafen von iTunes zu tun. 

Du kannst im Podcast-Feed alles ändern ... außer einer Sache

So ziemlich jeder Hoster da draußen gibt dir nicht nur die Möglichkeit neue Folgen zu erstellen und in den Feed zu packen. Du hast immer auch die Möglichkeit, Veränderungen vorzunehmen. 

Das ist technisch überhaupt kein Problem. Plattformen wie iTunes, Spotify und co. bilden eh nur das ab, was in deinem Feed steht. Das bedeutet, dass allein du vorgibst, was die Leute rund um deinen Podcast sehen. 

Du bist verantwortlich für Titel, Episodenbeschreibung etc. und niemand sonst redet dir da rein. 

Deswegen: Ändere gern die Dinge, die du ändern möchtest. 

Was du allerdings vermeiden solltest: Ändere nicht die Feed-Adresse bei deinem Hoster. Wie das aussehen kann, zeige ich dir in diesem Video

Wann macht es Sinn, Inhalte zu verändern oder auszutauschen?

Hier möchte ich dir mal fünf Inspirationen geben, warum es sinnvoll sein kann, die Inhalte mal zu überdenken oder das Ergebnis von Umfragen und Analysen in deinen Podcast einfließen zu lassen. 

1. Du möchtest Episodenfolgen / Audios austauschen

Stell dir mal vor, du bist jetzt eine Weile als Podcaster unterwegs und es kam, wie es kommen musste: Die ersten inhaltlichen Veränderungen standen an und du hast sie durchgezogen. 

Je nachdem wie groß diese Veränderungen sind, kann es sinnvoll sein, die erste Episode (oder Nullepisode), in der du dich und deinen Podcast vorstellst, neu aufzunehmen und in den Feed zu packen.

Da tauscht du einfach die MP3s in der Nullepisode aus und folgerichtig bleibt die Nullepisode im Feed und von der Sortierung her dort, wo sie ist. Sie landet dann nicht als komplett neue Folge "oben auf". 

Auch wenn du Werbeblöcke in alte Episoden einfügen oder einen Call-to-Action neu reinbringen willst, kannst du die Audios austauschen. Version ohne Sponsoring raus, Version mit Sponsoring rein. Wenn du nur die Audios austauscht, dann werden deine Abonnenten nicht mit den aktuellen Versionen zugespamt, sondern nur neue Hörer bekommen es mit. 

2. Ergänze Keywords oder tausche sie aus

Der Titel des Podcasts und die Titel der Episoden sind relevant für die Suchmaschine "Podcast-Plattform" (iTunes, Spotify, etc.)

Deswegen solltest du immer ein Ohr darauf haben, welche Keywords für dich und deine Zielgruppe relevant sind. Wenn du merkst, dass du die ein oder andere Episode vom Titel her noch besser und keyword-lastiger machen kannst, dann solltest du es tun. 

So wird dein Podcast immer besser organisch gefunden. 

3. Neuausrichtung, ohne Abonnenten zu verlieren

Ab und an verändern nicht nur wir uns, sondern auch der Podcast. Sind die Änderungen nicht so groß, dass eine komplett neue Show sinnvoller wäre, dann reicht ein "Re-Branding" aus. 

Um keine Abonnenten zu verlieren, solltest du daher die Inhalte deines bestehenden Podcasts anpassen und keine neue Show draus machen. 

Es kann dann natürlich sein, dass du Abonnenten verlierst, weil die neue Ausrichtung vielleicht nichts für alle deine bestehenden Hörer ist. Aber dieses Risiko muss man dann halt mal eingehen. Dafür werden auch neue Abonnenten dazu kommen, die besser passen. 

4. Achte auf die Berührungspunkte, wie z.B. das Cover

Selbstverständlich beschränken sich mögliche Veränderungen nicht nur auf Text oder Audio, du kannst auch dein Cover austauschen. 

Es macht ab und an auch Sinn, mal darüber nachzudenken. Denn das Cover ist eines der ersten Berührungspunkte von potentiellen Hörern mit dir und deinem Podcast. Deswegen darf dieser Berührungspunkt gut sein. ;)

Gleichzeitig sorgt die Präsentation eines neuen Covers in Social-Media für Aufmerksamkeit. 

5. Verändere die Kategorie, wenn sie besser passt

Dein Podcast ist in einer Kategorie, die okay, aber nicht total passend ist?! Dann ändere es doch einfach. Die Kategorie kannst du in der Regel bei jedem der gängigen Hoster ändern und das macht machmal vielleicht auch Sinn. 

Es sind nicht mehr soooo viele Menschen, die am Desktop nach Podcasts in den Unterkategorien suchen. Es wird viel über das Smartphone gesucht und dort gibt es nur die Oberkategorien. Aber solange es noch die Möglichkeit gibt nach Unterkategorien zu filtern, sollte der Podcast auch in der passenden Kategorie zu finden sein. 

Es gibt mit Sicherheit noch eine Menge weiterer Gründe und Chancen, die Inhalte des Podcasts auf den Prüfstand zu stellen. Wenn dir noch andere Gründe und Ideen einfallen, dann schreib sie gerne als Kommentar unter diesen Beitrag. 

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KOMMENTARE

1 Kommentar

  • Hi - ich habe mal eine Fragen zum ändern der Kategorie bei Apple. Ich hoste meinen Podcast "Stress neu denken" bei Podigee und hatte als erste Kategorie Wirtschaft und als zweite Gesundheit. Jetzt bin ich bei Apple im der Hauptkategorie Wirtschaft in der ich nicht sein möchte. Ich habe verstanden, dass Apple bei Podigee nur die erste Kategorie zieht. Diese habe ich nun auf Gesundheit geändert. Bisher erschient der Podcast jedoch immer noch bei Wirtschaft.

    Kann mir hier vielleicht jemand helfen und sagen was ich machen kann, um dies zu ändern. Das wäre super und würden ich sehr freuen. :))

    Viele Grüße
    Matthais

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