31 Wege, deinen Podcast bekannt zu machen – auch ohne großes Netzwerk

31 Wege, deinen Podcast bekannt zu machen – auch ohne großes Netzwerk

DAS Business-Podcast-Event: Die Podcast-Helden-Konferenz 2018

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62: Da ist mir was passiert.

In meiner Facebook-Gruppe stellte ein Mitglied eine Frage, die mich sofort aufhören ließ: „Wie wird mein Podcast bekannt, wenn ich noch kein großes Netzwerk habe?“

Ich dachte mir: „Wow, den Stoff musst du direkt mal in einem Artikel verarbeiten!“

Und mir schoss auch schon ein Titel in den Kopf (den siehst du oben) und irgendwie kam er mir so bekannt vor.

„Egal!“, dachte ich mir. Es war schon kurz vor Mitternacht, als ich am Rechner saß und ich schob das merkwürdige Gefühl in meinem Bauch erstmal nach hinten.

Eine halbe Stunde und einige Recherche-Klicks weiter, fiel mir auf, warum ich ein so komisches Bauchgefühl hatte.

Im Oktober letzten Jahres hatte ich zu diesem Thema bereits einen Artikel geschrieben und auch schon eingesprochen. 🙂

Ist das schon der Beginn der Demenz?

Ich weiß es nicht.

Die Frage, die im Raum stand: Bringe ich das Thema erneut, oder belasse ich es dabei.

Wie du sehen kannst, habe ich mich dazu entschlossen, eine neue Variante davon zu schreiben. Denn mittlerweile bin auch ich schlauer und kenne mehr Tricks für mehr Reichweite.

Und auch wenn im ersten Artikel schon einige gute Tipps dabei sind, die hier auch erneut gelistet sind, wird dieser Artikel den anderen vom Hof jagen.

So gut und umfangreich soll er werden. 😉

Mal sehen, ob es mir gelingt.

Du darfst es mir am Ende in die Kommentare schreiben und nach alt-römischer Manier den Daumen heben oder senken.

Legen wir los!

Hier kannst du dir die Episode anhören, herunterladen und teilen.

Wenn du magst, abonniere den Podcast auch bei iTunes oder Stitcher

Shownotes zu dieser Episode:

1. Positionierung und klare Zielgruppe

Ich denke, es wird dir schnell einleuchten, wenn ich dir folgendes sage: Wenn deine Show nicht gut auf deine Zielgruppe zurechtgeschnitten ist, dann wird sie es verdammt schwer haben.

Das ist vielleicht nicht der „ultimative“ Tipp für mehr Reichweite, aber kann im entscheidenden Moment das Zünglein an der Waage sein.

Wenn ich als Hörer Lust habe, einen von zwei Podcasts weiter zu empfehlen, welchen nehme ich? Den, der mich als Hörer direkt mitnimmt und der von einem Menschen gemacht wird, der mich ohrenscheinlich versteht?

Oder der Podcast, der von Namen her eigentlich passen sollte, es aber dann doch nicht tut?

Ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will.

Den grundsätzlichen Erfolg oder Misserfolg deiner Show kannst du schon VOR dem Start beeinflussen.

Überlege dir gut, wen du ansprechen willst. Für wen ist die Show? Für wen nicht? Gibt es vielleicht schon einen Höreravatar?

Bevor du deine Zielgruppe nicht kennst, brauchst du mit deinem Podcast garnicht loslegen.

2. Mit E-Mail-Marketing starten

Sofern du noch nicht mit E-Mail-Marketing angefangen hast und nun niemanden hast, den du über den Start deiner Show informieren kannst, dann ist es so.

Aber fang bitte JETZT damit an, E-Mail-Marketing einzusetzen und dir einen Anbieter dafür zu suchen.

Für den Start kannst du Services wie Mailchimp nutzen, die relativ preisgünstig sind. Alternativ aber auch komplexere und bessere Systeme wie ActiveCampaign.

Wenn du mit deinem Unternehmen beispielsweise 500.000 Fans auf Facebook hast, ist das super. Wenn aber Mark Zuckerberg auf die Idee kommt, sein Unternehmen an die Wand zu fahren und Facebook dicht macht, dann hast du ein Problem.

Dann sind deine ganzen Fans weg.

Deswegen brauchst du ein sicheres System, welches dir erlaubt, mit deinen potentiellen Hörern oder Käufern in Kontakt zu treten. Und das ist die gute, alte E-Mail.

Diese Liste von E-Mails gehört dir und niemand kann kommen und sie dir wegnehmen. Die Menschen in dieser Liste sind – böse betriebswirtschaftlich ausgedrückt – ein wichtiger Unternehmenswert.

Denn über diese Liste kannst du nicht nur gutes tun und wertvolle Inhalte teilen. Du kannst über diese Liste auch deine Produkte verkaufen.

Aber das ist eigentlich gar nicht das Thema.

Das Thema ist: Podcast bekannter machen.

Und das geht auch mit E-Mail-Marketing. Du könntest beispielsweise neue Episoden in deinem Newsletter promoten oder in einem Autoresponder eine E-Mail einbauen, die auf deine Show hinweist. So kommt JEDER, der sich in deine Liste einträgt in Kontakt mit deiner Show.

(Verdammt, das muss ich dringend auch bei mir einführen…!)

3. Kenne die Sorgen und Nöte deiner Zielgruppe

Wenn du Podcast-Helden schon eine Weile auf dem Schirm hast, dann wird dir das nicht neu vorkommen.

Ohne eine gute Zielgruppenanalyse kannst du keine guten Inhalte schaffen. Das ist leider so. Oftmals „glauben“ Podcaster zu wissen, was die zu erreichende Zielgruppe braucht.

Das kann aber manchmal ganz schön böse an der Realität vorbei gehen. Schade, denn wenn du die wahren Sorgen nicht kennst, dann wird sich auch niemand angesprochen fühlen.

Und wenn sich niemand angesprochen fühlt, wird dein Podcast weniger gehört und auch weniger geteilt. So einfach ist die Sache.

Also sei immer an der Basis: Bau dir eine eigene Community auf. Sei präsent in Gruppen mit deiner Zielgruppe. Mache kostenfreie Beratungssitzungen und schreib jede Frage auf, die an dich gestellt wird.

Du machst ja jetzt bestimmt auch bald E-Mail-Marketing, richtig?! Eine der E-Mails, die jeder deiner neuen Abonnenten bekommen sollte, ist die mit den aktuellen Fragestellungen.

Ich weiß nicht, wie viele Episoden und Blogartikel ich nur machen konnte, weil ich per E-Mail danach gefragt worden bin.

4. Mach eine Pre-Launch-Phase

Eine Pre-Launch-Phase ist die Zeit vor der Veröffentlichung deiner Show. „Klassischerweise“ kannst du deinem Netzwerk so schonmal mitteilen, dass da bald etwas großartiges kommen wird.

Du kannst deinen Fans und Followern da draußen schon den Erscheinungstag nennen. Du kannst ihnen bereits das Cover zeigen, die Musik vorspielen oder sogar schon einen Ausschnitt aus der ersten Episode.

Wenn du jetzt KOMPLETT am Anfang stehst und du nur eine Handvoll Leute um dich hast…dann mach es trotzdem.

Auch die paar Menschen, die du vielleicht auch alle persönlich kennst oder sie Familienmitglieder sind, verdienen einen gescheiten Start deiner Show.

Und wer weiß…vielleicht ist einer dabei, der zur richtigen Zeit, am richtigen Ort den richtigen Share macht und noch weitere potentielle Hörer ins Boot holt.

5. Qualitativ gute Produktion ist wichtig!

Dieser Punkt wird dich auch nicht weiter überraschen: Wenn ich dich bei iTunes finde, reinhöre und dein Mikro rauscht wie sonst was, dann werde ich nicht viel Spaß haben.

Dann werde ich mir mal die Show anhören, die mir von iTunes empfohlen worden ist. Die Show, die deiner thematisch ähnlich ist.

Wir Menschen sind so.

Wir urteilen auch nach der Oberfläche und beim Podcast ist es der Klang der Produktion.

Das bedeutet für dich, dass du ein einigermaßen vernünftiges Mikrofon wählen solltest. Nimm nicht die eingebauten Mikros in deinem Monitor oder in deinem Laptop.

Durch den Abstand von Mund zum Mikro hört es sich auch so an, als seist du beim Hören auch ein Stück hinter dem Kopfhörer. Deswegen investiere in ein einigermaßen gutes Mikrofon und achte darauf, dass es nicht übersteuert und knarzt.

Ich habe dir hier ein paar zusammen geschrieben.

Wenn du mit deiner Aufnahme fertig bist, kannst du sie zudem noch durch Auphonic jagen. Dieser browserbasierte Service gleicht die Lautstärken an und minimiert das Rauschen, das unter Umständen zu hören ist.

Mit anderen Worten: Auphonic poliert deine Aufnahme am Ende noch etwas auf.

Die Basisvariante ist kostenfrei und es lohnt sich allemal.

6. Die Optik zählt: Das Cover für iTunes

Wir waren gerade schon bei der Qualität des Äußeren und da bleiben wir jetzt auch noch.

Wenn du bei iTunes gefunden werden möchtest, dann solltest du ein ansprechendes Cover haben.

Das Cover ist in der Suchfunktion von iTunes eines der ersten Berührungspunkte zwischen deinem potentiellen Hörer und deiner Show. Deswegen sollten alle relevanten Dinge darin enthalten sein:

  • Ein prägnanter Titel, der groß genug geschrieben ist, damit man ihn auch in der Vorschau sehen kann
  • Ein nettes Bild deiner Person, damit darüber direkt Sympathie aufgebaut wird
  • Bei Bedarf ein Untertitel, der beschreibt, für WEN dieser Podcast ist

Weniger ist bei Covern definitiv mehr.

Stöbere mal durch die Spitzenpositionen bei iTunes und lasse dich etwas inspirieren. Ich denke, du wirst dann schnell merken, was ich mit einem guten Cover meine.

Wenn du selber nicht kreativ sein möchtest, dann kannst du dein Cover machen lassen. Entweder bei 99Designs oder Fiverr.com.

Mit beiden Services und Unternehmen haben meine Kunden und/oder ich gute Erfahrungen gemacht.

7. Der Titel deiner Show muss sitzen

Wir hatten iTunes ja gerade schon.

Mittlerweile ist iTunes eine waschechte Suchmaschine und dort findest du zu nahezu jedem Thema einen oder mehrere Podcasts. Nach dem Bild ist ein aussagekräftiger Titel eines der wichtigsten Dinge.

Wenn dein Titel schon in sich so stimmig ist, dass jedem klar wird, worum es geht, dann hast du gewonnen.

„Führung auf den Punkt gebracht“, „Lifestyle Entrepreneur“, „Online-Business-Lounge“, „Zeitmanagement leicht gemacht“…das sind Titel, bei denen klar wird, worum es geht.

Wenn dich noch niemand wirklich kennt, dann solltest du als Kommunikationstrainer für kleine Unternehmen deine Show nicht die „Hans Müller Show“ nennen.

Vielleicht wäre dann ein Name wie „Erfolgreich miteinander reden im Unternehmen – der Kommunikationspodcast von Hans Müller“ anfangs erfolgreicher.

Du kannst die Show ja später immer noch umbenennen.

8. Ohne Regelmäßigkeit geht es nicht

Wenn ich ein schönes Coverbild mit einem prägnanten Titel finde und draufklicke, ist ein wichtiges Kriterium für MICH immer die Regelmäßigkeit.

Wenn ich sehe, dass die Show am Anfang wöchentlich produziert wurde und dann zum Ende hin mit immer größerem Abstand und scheinbar willkürlich erscheint…dann tue ich mich schwer. Da bin ich ehrlich.

Gerade, wenn die Show neu ist!

Podcasting ist Beziehung und wenn ich schon anhand der Veröffentlichungsdaten merke, dass diese Beziehung anfangs aufgebaut und dann nach und nach wieder gelöst wird, will ich eigentlich nicht reinhören.

Keine Ahnung.

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu pingelig, aber ich erwarte gerade am Anfang eine gewisse Konstanz.

Deswegen mache dir bitte VOR deiner Veröffentlichung klar, was du wirklich leisten kannst.

Wie oft kannst du REALISTISCH betrachtet veröffentlichen?

Mach es regelmäßig.

Auch wenn es reizvoll ist, mindestens einmal in der Woche zu senden, ist zweiwöchentlich auch regelmäßig. Oder monatlich…vollkommen gleich.

Wichtig ist, dass du in diesem Falle berechenbar bist und sich deine Hörer auf einen bestimmten Rhythmus einstellen können. Ich höre auch aus meinem Netzwerk immer wieder, dass das ein wichtiger Grund für eine Empfehlung ist.

Deswegen: Schau, was du realistisch schaffen kannst.

9. Dein Podcast als Teil deiner Strategie

Dein Podcast ist mit dir verbunden. Oder mit deinem Unternehmen.

Wenn dein Unternehmen frisch am Markt ist, kannst du nicht erwarten, dass du bei Apple und iTunes die Server lahmlegst, weil alle deine Show laden wollen.

Das ist unrealistisch. Punkt.

Dein Podcast wird auch mit dir und deiner Erfahrung und mit deiner Zeit am Markt immer bekannter.

Ich kenne Podcaster, die vor Jahren ohne einen einzigen Hörer angefangen haben und jetzt hunderte, wenn ich nicht sogar tausende regelmäßige Ohrenpaare erreichen.

Deswegen mein Tipp: Kümmere dich in erster Linie um das Wachstum deines Business und dein Podcast wird nach und nach auch bekannter. Wenn deine Show eine gewisse „Grundbekanntheit“ hat, dann macht sie auch aktive Werbung für dein Unternehmen und dieser Kreislauf hilft allen „Beteiligten“.

10. Finde die richtigen Multiplikatoren

Gerade am Anfang kannst du etwas Schützenhilfe von außen gebrauchen und da kommt das gute, alte Netzwerken wieder ins Spiel.

In deiner Nische wird es einige Leute geben, die auch deine Zielgruppe erreichen und nicht in direkter Konkurrenz stehen. Diese Menschen sind Gold werd und deine Aufgabe sollte es sein, sie zu finden: Es sind deine Multiplikatoren.

Sie haben also ein Interesse, ihrer Zielgruppe von deinen tollen Inhalten zu berichten. Dieses Interesse musst du aber erstmal schüren. Deswegen solltest du in Kontakt mit deinen potentiellen Netzwerkpartnern sein, bevor du um ein Share oder eine Empfehlung bittest.

Achte bitte auf zwei Dinge:

  1. Sei kein Egel, sondern ein Mensch. Zeige Interesse und verbinde dich nicht nur wegen des bekannten Namens deines Gegenübers. Baue eine Beziehung auf und gehe in Vorleistung, indem du die Inhalte deines Multiplikators von dir aus teilst.
  2. Bitte erst um einen Gefallen, wenn ihr in Kontakt und zumindest ein wenig warm geworden seid. Alles andere wirkt schnell sehr einseitig und auf deinen Vorteil hin ausgerichtet. Netzwerken ist kein Speed-Dating, sondern die konservative Nummer mit gemeinsamen Essen, „was trinken gehen“ und irgendwann mal ein Kinobesuch – im übertragenen Sinne, versteht sich.

11. Aktiv sein in Kommentaren

Wenn du einen Multiplikator gefunden hast, solltest du aktiv in den Kommentaren von seinem oder ihrem Blog sein. Aber bitte schreib mehr als „Guter Artikel“ oder „Schöne Episode, hat mir gefallen“. Bringe deine eigene Sicht ein, verweise auf tiefergehende Informationen und bringe deine Fachkenntnis ein – ohne, wie ein Angeber zu klingen.

Nicht nur dein Multiplikator wird auf dich aufmerksam, sondern auch die anderen Leser und Hörer und sie werden auf deinen Namen klicken. Immerhin wollen sie wissen, wer du bist und warum du wie ein Experte wirkst.

Auch so kommen Menschen mit dir und deinem Podcast in Kontakt. Und dafür brauchst du kein großes Netzwerk.

12. Podcasts oder Artikel verlinken für Pingbacks

Ein sehr charmanter Weg, um deinen Multiplikator auf dich aufmerksam zu machen, ist ihn oder sie zu verlinken.

Wenn du in deinen Blogartikeln oder in den Shownotes zu deiner Episode etwas verlinkst, kommt es beim Gegenüber in der Regel als Pingback an. Er oder sie sieht dann, wer was verlinkt hat.

Ich besuche und kommentiere alle Pingbacks und Verlinkungen immer. Zumindest versuche ich es. Dann habe ich wieder einen neuen Menschen kennengelernt und so sind schon manche Netzbekanntschaften entstanden.

13. Finde die richtigen Interviewpartner

Das ist wohl einer der Königswege, um am Anfang schnell bekannt zu werden mit der eigenen Show. Zumindest, wenn es ins Konzept der Show passt.

Wenn dich jemand nach einem Interview fragt, bist und in der Regel stolz und freust dich auf die Gelegenheit, über dein Herzensthema zu reden. Natürlich freust du dich auch über die kostenfreie Promo, die dich allenfalls etwas Zeit kostet.

Wenn das Interview rauskommt, wirst du es vermutlich auch in deinem Netzwerk teilen und allen zeigen, dass du wieder irgendwo zu Gast warst.

Das soll gar nicht so ketzerisch wirken, wie ich es hier schreibe. Ich mache es ja selber so. 😉

Ein gutes Beispiel für einen erfolgreichen Start eines Podcasts ist der Unlearning-Podcast von Gunnar Schuster.

Vom Aufbau und vom Inhalt her ist diese Show nicht sonderlich innovativ. Auch das meine ich nicht böse. Es ist objektiv betrachtet nicht die erste Interviewshow (auch wenn später vermehrt Solofolgen drin sind), in der es um Erfolg als Unternehmer geht. Bei weitem nicht!

Aber Gunnar hat ein gutes Händchen dafür gehabt, noch vor dem Start seiner Show richtig gute Gäste ins Boot zu holen. Und er hat durch seine unaufgeregte Art der Interviews auch eine schöne Atmosphäre innerhalb der Episoden geschaffen.

Und natürlich haben diese starken und bekannten Interviewgäste die Show in ihren Netzwerken promotet. Und so wird eine Show bekannt, auch wenn sie neu ist.

Insofern kann es sinnvoll sein, mal über Interviews im Podcast nachzudenken.

14. Bist du auf allen relevanten Podcast-Portalen?

Klar wird für dich sein, dass du mit deiner Show bei iTunes gelistet sein musst, oder?

Wenn du da zu finden bist, ist eigentlich alles gut, denn iTunes ist der Platzhirsch, wenn es um Podcasts geht.

Es kann aber auch interessant für dich sein, deine Show auch in andere Portale einzustellen, denn auch dort kannst du neue Hörer erreichen. Du könntest deinen Podcast unter anderem auch bei Stitcher oder Soundcloud einreichen.

Bei Soundcloud musst du neue Episoden aber händisch hinzufügen, bei den anderen reichst du den Feed ein.

15. Starte mit einem WOW – der Round-Up-Post

So, wir haben die Basics soweite abgefrühstückt, lass uns praktisch werden.

Ich habe dir ja schon gesagt, dass dein Podcast an dein Unternehmen geknüpft ist. Deswegen sollst du auch deine anderen Kanäle nicht vernachlässigen.

Der wichtigste Kanal für dein Business: Dein Blog.

Dort laufen alle Fäden von außen zusammen. Von Social-Media, von deinem Youtube-Channel oder eben auch von deinem Podcast.

Eine sehr schöne Möglichkeit, um vom Fleck weg eine gute Reichweite und Sichtbarkeit zu haben, sind Round-Up-Posts.

Diese Posts bestehen aus vielen verschiedenen Beiträgen, meist erfahrener Blogger oder Podcaster, die zu einem bestimmten Thema verfasst worden sind.

Ein Beispiel: Du möchtest als Coach für Leute arbeiten, die mit ihrer Berufung Geld verdiene wollen.

Jetzt könntest du einen Round-Up-Post zum Thema „Wie wurde aus deiner Leidenschaft dein Beruf“ machen und bekannte Leute anschreiben.

Du könntest mich mit einem solchen Text beispielsweise erreichen:

„Hey Gordon,

ich verfolge dich und dein Unternehmen schon eine Weile und ich finde es super, dass du dein Ding machst.

Vor XY Wochen ging / In XY Wochen geht mein Business an den Start, mit dem ich Menschen zeigen will, wie sie aus ihren Hobbies und Leidenschaften einen Beruf machen können.

Hättest du Lust, deine Geschichte zu erzählen, um ihnen Mut zu machen? Ich habe schon einige andere Markter gefragt und ich möchte alle gesammelt in einem Post veröffentlichen und so Mehrwert schaffen. Natürlich mit Bild und Verlinkung.

Hier ein paar Leitfragen….“

Mails derart bekomme ich öfter und wenn sie nett sind, dann mache ich da auch gerne mit.

Da wir Marketer ja reichweiten- und aufmerksamkeitsgetriebene Egomanen sind (höhö), teilen wir das auch gerne in unseren Netzwerken und so wird dein Blog bekannter.

Was hat das jetzt mit deinem Podcast zu tun?

Je mehr Leute auf deinen Blog kommen, desto mehr Leute kommen auch in Kontakt mit deiner Show. So einfach und banal ist es.

16. Lass deinen Podcast ins Auge fallen

Damit die Besucher deinen Podcast auf Anhieb finden, muss er natürlich schnell auffindbar sein.

Bestenfalls bekommt er einen eigenen Reiter im Hauptmenü und/oder einen exponierten Platz in der Seitenleiste.

TIPP: Nutze einen Slider. Ein Slider ist ein Element, dass sich von der Seite in deinen Blog einschiebt, Aufmerksamkeit generiert, aber nicht die wesentlichen Informationen verdeckt. Hier kannst du eine Infobox mit deinem Podcast einsetzen. Ich nutze dafür THRIVE LEADS und bin mächtig zufrieden damit. Das sorgt auf diesem Blog auch für alle anderen Pop-Ups und ich kann es dringend empfehlen.

17. Tool-Tipp „Content after post“

Du hast schon einen Blog mit einigen Artikel und möchtest jetzt deinen Podcast noch promoten?

Am besten unter jedem Artikel?

Das wird ne ganz schöne Arbeit, wenn du das händisch unter jeden Artikel setzt.

Deswegen darfst du es dir leicht machen, wenn du das WP-Plugin „Content after posts“ nutzt. Du schreibst innerhalb dieses Plugins einen Text mit Bild oder Links oder sonstwas. Wenn du fertig bist, dann klebt das Plugin den erstellten Text mitsamt Links und Bilder unter und/oder über JEDEN Artikel von dir.

Das klappt auch bei Seiten, bestimmten Arten von Beiträgen und du kannst somit ziemlich genau bestimmen, wo das angezeigt werden soll und wo nicht.

Dieses Tool ist für Promozwecke Gold wert.

Je nachdem, wann du diesen Artikel liest, siehst du Promo für meine Show „Solopreneur’s Moshpit“ und sie ist unter jedem meiner Posts. Und das sind mittlerweile schon verdammt viele.

Und wenn ein Besucher durch Zufall den hinterletzten Beitrag von mir bei Google findet…er sieht meine Promo.

Cool, oder?

18. Starte deinen Youtube-Channel

Das ist vielleicht nicht der charmanteste Weg, um mehr Hörer zu bekommen und Aufmerksamkeit zu generieren. Aber er hilft dir trotzdem.

Nimm dir ein Video-Schneideprogramm wie Camtasia oder iMovie und lege deine Podcast-Episode als Tonspur unter ein Standbild oder ein paar Slides und veröffentlich es dann als Film bei Youtube.

Ich gebe zu, dass ich es persönlich total langweilig finde, ein Standbild anzuschauen, wenn ich mir die Tonspur anhöre und ich habe dann nach 5 Minuten die Lust daran verloren. Aber ich habe schon mit manchen gesprochen, die das ganz gerne machen, während sie am Rechner surfen.

Abseits dessen bringt dir eine neue Plattform auch neue Besucher, die du nicht bei iTunes finden kann. Und da Youtube Google gehört, wird es für dein SEO-Ranking innerhalb der Suchmaschine auch nicht das verkehrteste sein.

Aber es hat für mich immer einen negativen Beigeschmack und wirkt irgendwie lieblos auf mich. Aber das ist nur meine subjektive Meinung und ich weiß, dass das auch anders betrachtet werden kann.

19. Mache ein Gewinnspiel per Kommentar

Ein Sichtbarkeitsbooser ist das Ranking bei iTunes. Auch wenn der Algorithmus genau so sagenumwoben ist, wie der von Google, kann man doch ein paar Erfolgsfaktoren bestimmen.

Neben den neuen Abonnenten, die natürlich immer gut sind, sind auch Kommentare und Bewertungen ein wunderbare Sache. Vielleicht nicht ganz so stark wie eine Reihe von Neuabonnenten, aber es kann sich lohnen.

Hier in Deutschland werden Podcasts noch nicht so häufig bewertet, wie im englischsprachigen Bereich. Deswegen darfst du deine Hörer immer wieder motivieren, dir eine gute Bewertung zu geben.

Um die Wege kurz zu halten, habe ich hier zwei Videos, die du einfach in deinen Blog einbetten kannst und die zeigen, wie Hörer einen Podcast bewerten können. Oftmals liegt da schon der Hase im Pfeffer.

Wenn du all deinen Hörern gezeigt hast, wie sie auch ohne Mac oder iOS-Device eine Bewertung abgeben können, dann mach ein Gewinnspiel.

Jeder Zuhörer kann einen Preis gewinnen. Im Lostopf sind all die, die Bewergungen abgegeben haben. Oder die in einem bestimmten Zeitruam eine Bewertung abgegeben haben.

Da man aber immer nur einmal bewerten und allenfalls aktualisieren kann, würde ich immer alle Bewerter mit einbeziehen.

Ein Gewinn könnte ein E-Book von dir sein oder eine private Coaching-Stunde oder sowas.

Den oder die Gewinner ziehst du dann und liest deren Namen im Podcast vor. Da in der Regel keine Klarnamen benutzt werden, weißt du nicht, wer dahinter steckt und das ist auch gut so. Lass dir von dem Rezensenten ein Screenshot von der Aktualisierung der Bewertung schicken, damit du den Beweis hast, dass es auch der richtige ist.

Ja, das ist manipulativ, ich weiß. Aber es funktioniert.

20. Das richtige Social-Media-Netzwerk finden

Du willst Führungskräfte ansprechen und bist nur auf Facebook aktiv, ohne LinkedIn oder Xing eine Chance zu geben?

Selber schuld.

Wenn du deine Show promoten willst, dann solltest du es schon da machen, wo deine Zielgruppe auch zu finden ist. Viele nutzen den blauen Riesen von Zuckerberg, aber eben nicht jede Art von Zielgruppe.

Du musst nicht überall sein, aber bei den richtigen Portalen. Ich bin jetzt nicht der Social-Media-Experte vor dem Herrn, deswegen kann ich dir jetzt nicht sagen, wo wer zu finden ist.

Das würde auch den Rahmen sprengen.

Wichtig ist mir nur, dass du ein Auge darauf hast, wo sich dein Tribe aufhält und wo eben nicht.

21. Mit Buffer Aufmerksamkeit schaffen

Wo wir gerade bei Social-Media sind…

Auch wenn deine Zielgruppe prinzipiell auf Kanal A zu finden ist. Sie ist nicht immer dort. Manchmal verpasst sie auch wichtige News und neue Podcast-Episoden von dir.

Deswegen solltest du mehrmals am Tag etwas in die Kanäle senden.

Das ist dir zu anstrengen und du musst auch noch etwas arbeiten nebenher?

Ja, das stimmt natürlich.

Deswegen solltest du Tools benutzen wie Buffer, Hootsuite, CoSchedule oder Edgar.

Mit diesen Tools kannst du einmal einstellen, was wann und wo geteilt werden soll und sie machen es für dich.

Ich nutze Buffer seit einigen Monaten und bin sehr zufrieden damit. Seitdem ich es nutze, ist auch die Eintragungsrate in meinem E-Mail-Verteiler gestiegen.

Abseits dessen kannst du auch sehr schnell neu gefundene und hochwertige Artikel oder Podcast-Empfehlungen in deinen Kanälen teilen, weil ich Buffer auf dem iPhone habe und so im Browser gefundene Sachen direkt in Buffer einpflegen kann.

Ich gehe schwer davon aus, dass Android das auch kann.

So kannst du deine Leute nicht nur automatisiert mit deinen Inhalten versorgen, sondern auch mit fremden. Das zeigt, dass du regelmäßig guten Content lieferst und dein Tribe sieht in dir einen Menschen, dem hochwertiger Content wichtig ist.

22. Lass dich sehen – Konferenzen und Barcamps

Apropos sehen!

Wenn du noch kein Netzwerk hast, dann solltest du dir eins aufbauen. Und ich meine damit nicht nur Social-Media oder die geilen XING-Mitteilungen von Menschen, die sich „proaktiv“ mit mir Verbinden wollen, auf der Suche nach „Synergien“. 😀

Ich meine Konferenzen, Barcamps oder Stammtische, bei denen du Kontakte knüpfen kannst. Menschen, die ich persönlich getroffen habe und die ich mag, vertraue ich viel mehr. Es ist eine tiefere Beziehung und entsprechend leichter ist es für mich, deren Inhalte auch in meine Kanäle zu schicken.

Abseits dessen kannst du auch deinen Expertenstatus aufbauen, wenn du in Barcamps selber eine Session zu deinem Thema gibst.

Darüber wird deine Show natürlich auch bekannter. Sofort und in Echtzeit.

23. Webinare für den Expertenstatus

Wieder ne super Überleitung. Wie aus dem Bilderbuch. 😉

Ein guter Weg, dich und deine Expertise und somit auch deinen Podcast bekannter zu machen, sind Webinare.

In diesen Veranstaltungen gibst du eine Menge Informationen und Tipps preis und wirkst durch den nahezu ungefilterten Kontakt sehr nahbar und menschlich. In solchen Situationen kannst du am Ende natürlich sehr gerne auf deine eigene Show hinweisen. Denn immerhin steckt da ja noch mehr Information drin.

Was wichtig ist: Wenn du Webinare nur machst, um Leute in deine E-Mail-Liste zu holen und dann in der Veranstaltung nur heiße Luft bringst, dann geht der Schuss nach hinten los.

Wenn du noch noch keine Erfahrung mit Webinaren hast, dann schau dir welche von Marit Alke, Sabine Piarry oder Shailia Stephens an und lerne. 😉

Abseits dessen gibt es mit „Erfolgreich mit Webinaren“ noch einen guten Podcast von Mira Giesen und eine gleichnamige Facebook-Gruppe.

24. Gastartikel, bzw. Interviews

Weiter gehts mit deinem Expertenstatus.

Wenn dich jemand fragt, ob du ein Interview geben möchtest, dann darfst das gerne annehmen. Zumindest wenn dein Gegenüber dem entspricht, was du für seriös erachtet. 😉

Es kann also auch eine gute Idee sein, aktiv nach Gastartikeln zu fragen oder sich als Interviewpartner im Podcast zu bewerben.

Aber mach es dort, wo du auch Sinn stiften und Mehrwert bringen kannst.

Wenn du Versicherungen verkaufen willst, dann brauchst du dich nicht bei mir zu melden, bloß weil der Großteil meiner Zuhörer selbständig ist. Damit bist du bei mir an der falschen Adresse, denn du kannst zum Thema Podcast nichts beisteuern.

Ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will, oder?!

Wenn du jemanden anschreibst, dann würde ich mir ein oder zwei Themen überlegen, die interessant sein könnten und nicht einfach nur nachfragen, ob du in die Show kommen kannst.

Erfolgreich sind die Anschreiben, mit folgendem Tenor:

„Ich habe deine Episode zum Thema XY gehört oder deinen Blogartikel zu AB gelesen. In diesem Bereich bin ich auch unterwegs und könnte deinen Lesern/Hörern vielleicht noch etwas ergänzendes mitgeben. Vielleicht Thema 1 oder Thema 2?

Sofern du daran interessiert bist, lass es mich wissen.“

Also nicht direkt nach nem Termin fragen, sondern einfach mal nachhorchen, was so geht.

25. Finde Gruppen mit deiner Zielgruppe

Das Thema Facebook und Gruppen hatten Frank und ich vor einigen Wochen hier besprochen.

Wenn du es noch nicht gemacht hast, dann schnell mit dir in die Netzwerke und schau, wo es Gruppen mit deiner Zielgruppe gibt. Dort solltet du dich nicht als Spammer hervortun, sondern als wertvolles und aktives Mitglied der Gruppe glänzen.

Dann darfst du zu bestimmten Themen bestimmt auch mal eine weiterführende Empfehlung zu deinem Podcast machen.

Aber allein dein Auftreten wird den ein oder anderen schon auf dich aufmerksam werden lassen.

Gerade in Facebook, Xing und LinkedIn gibt es eine Menge Möglichkeiten min Gruppen aktiv zu werden.

26. Live-Streams von Podcast-Aufnahmen

Das habe ich in der letzten Episode schon gesagt, aber ich werde es hier wiederholen.

Streaming kann ein sehr mächtiges Werkzeug für eine große Reichweite sein. Gerade das neue Facebook Live, dass jetzt allen Nutzern zur Verfügung steht.

Dort kannst du nicht nur Miniwebinare machen, sondern theoretisch auch die Aufnahme deiner Episode streamen und die Zuschauer mit einbeziehen.

Das beginne ich jetzt für „Solopreneur’s Moshpit“ immer häufiger zu machen und es macht schon Spaß zu sehen, wie viel Menschen das Video danach noch erreicht.

Insofern kann das für dich und das bekannt werden deiner Show auch eine Überlegung wert sein.

27. Nutze die Macht von Google

Wenn du deine Zielgruppe kennst, dann kennst du nicht nur ihre Sorgen, Nöte und die Dinge, die sie nachts wach halten.

Du solltest dann auch wissen, welche Suchbegriffe sie bei Google eingeben, damit sie auf Angebote und Dienstleister wie dich stoßen. Bzw. auch auf deinen Podcast.

Es macht also durchaus Sinn, sich mit Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen und die relevanten Keywords für dich herauszusuchen. Wenn du das weißt, dann kann nichts mehr schief gehen.

Auch da bin ich nicht der größte Experte, aber es gibt hier vom affenblog einige gute Tipps und bei meinem geschätzten Kollegen Björn Tantau wirst du auch ohne großes Suchen fündig.

28. Podcast-SEO

Wenn du diese Suchbegriffe einmal kennst, kannst du deine Suchergebnisse bei iTunes auch massiv verbessern.

Ja, „massiv“ habe ich geschrieben und ich weiß, dass das normalerweise nicht so meine Ausdrucksform ist. Aber es ist einfach wahr.

Wenn du einen Podcast zum Thema „Abnehmen“ oder „gesunde Ernährung“ machst, dann solltest du Wörter in deinen Titel und in die Beschreibung deines Podcasts bei iTunes einbauen, die deine Leute auch in Google suchen würden.

Dann sollte aus auch nicht nur „Die Petra Müller Show“ sein, sondern „Abnehmen ohne Diät – Der Podcast von Petra Müller über gesunde Ernährung und eine neue Kleidergröße“ oder so etwas.

Die relevanten Keywords, die deine potentiellen Hörer auch bei Google suchen würden, sollten auch in deinem Podcast vorkommen.

29. Facebook-Ads oder Google Adwords

Innerhalb von Google kannst du Werbung schalten, das wirst du wissen. Mit Adwords kannst du deine Homepage oder deinen Podcast anzeigen lassen, wenn jemand deine Keywords eingibt.

So kannst du es auch ohne Netzwerk schaffen, dass deine Inhalte bei Google in die besseren Suchergebnisse kommen. Dafür musst du natürlich ein paar Euro investieren. Aber das kann sich lohnen.

Wenn deine Zielgruppe bei Facebook zu finden ist, dann kannst du mit Facebook-Ads arbeiten und deine Werbung wirklich passgenau schalten und anzeigen lassen.

Du kannst nicht nur die demographischen Dinge bestimmen, du kannst auch festlegen, welche Interessen deine Zielgruppe hat und was sie so gelikt hat bisher. Dadurch kannst du deine Werbungen einer sehr passenden Zielgruppe zeigen.

Du kannst bei meinen Kolleginnen Sandra Straub und Sandra Holze mehr darüber erfahren.

30. Deine Show in E-Mail-Signaturen

Bevor ich zum letzten und wohl wichtigsten Tipp komme, möchte ich dir jetzt noch ein Tool mit auf den Weg geben, dass du nicht unterschätzen solltest.

Gerade wenn du viele Mails schreibst, kann eine E-Mail-Signatur mit RSS-Feed lohnenswert sein.

Es gibt mit dem Tool „Wisestamp“ die Möglichkeit, deine aktuelle Podcast-Episode oder deinen aktuellen Artikel an jede deiner E-Mails zu heften.

So kommt jeder, der eine Mail von dir bekommt, automatisch in Kontakt mit deiner Show.

Das ist cool, oder?!

31. Lass dir Zeit

So, jetzt ist es Zeit für den finalen Tipp! 😉

Setz dich bitte, bitte, bitte nicht selber unter Druck! Ein Podcast gehört zum Inbound Marketing und ist somit ein Marathon und kein Sprint. Verausgabe dich nicht auf dem ersten Kilometer, denn es kommen noch ein paar.

Podcasting als Marketing-Instrument funktioniert. Punkt.

Aber wie auch dein Blog seine Zeit brauchen wird, benötigt auch dein Podcast Zeit.

Zeit mit dir und deinem Business zu wachsen und sich entfalten zu dürfen. Bloß weil es deine Show nicht vom Start aus in die TOP10 deiner Kategorie geschafft, kann sie trotzdem irgendwann dort landen.

Und dafür brauchst du in erster Linie Geduld und guten Content.

Ich verrate dir ein Geheimnis.

All die, die vom Start weg in die oberen Gefilde in iTunes kommen, haben bereits ein großes Netzwerk und eine riesige E-Mail-Liste. Damit kann es jeder schaffen, in die TOP10 zu kommen.

Das ist keine Herausforderung.

Eine Herausforderung ist es, es ohne dickes Netzwerk zu versuchen und sich nach oben zu arbeiten!

Und ich weiß noch, wie sich das anfühlt.

Das ist ein tolles Erlebnis!

Also: Nimm dir Zeit und nicht das Leben! 😉

KOMMENTARE

16 Kommentare

  • Hallo Gordon,

    Wow, ein wirklich großartiger Artikel, den ich gerade jetzt nochmal auf meiner Seite geteilt habe. Da mein Podcast seit Mitte August live ist, konnte ich wirklich eine Menge mitnehmen.

    Was für mich gerade zu Beginn geholfen hat, war das private Netzwerk zu aktivieren. Ich habe schlicht und ergreifend im Freundeskreis um Abos und Rezensionen gebeten und konnte so zumindest zeitweise auf Platz 34 in Wirtschaft und 186 Gesamt bei iTunes ranken. Natürlich war das nur ein kurzzeitiger Effekt, aber den einen oder anderen Abonnenten habe ich dadurch schon gewinnen können.

    Aber wie Du schon sagst, es ist ein langfristiger Aufwand, der sich lohnt.

    Weiter so mit Deinen tollen Inhalten und viel Erfolg!

    Ach ja, wen es interessiert, meinen Podcast findet man hier: https://goo.gl/yAA2Q4

    Beste Grüße,
    Christoph
  • Hi Gordon!

    Na, das ist doch mal ne ordentliche Liste an Tipps! Sehr cool!

    Ich glaube, dass vor allem der Tipp "Zeit lassen" und nicht selbst unter Druck setzen, sofort schnell Erfolg haben zu müssen, immer wieder unterschätzt wird. Hier sollten auch kleine Erfolge gefeiert werden, um die Motivation hoch zu halten und einfach weiter zu machen!

    Wann kommen die nächsten 30 Tipps? ;-)

    LG,
    Kevin
  • […] Hier ist sehr schön beschrieben, wie du deinen Podcast bekannter machen kannst. Bevor du aber nun ans Teilen deines Inhaltes gehst, solltest du mittels Audacity oder ähnlichem deinen Podcast bearbeiten. Versuche deine Stimme sehr klar klingen zu lassen, achte darauf, ob du viele Füll oder Stoppwörter nutzt und schneide diese heraus. Glaub mir, wenn du einmal zwei Stunden dran gesessen hast Äää und Ööös rauszuschneiden wirst du in Zukunft viel besser auf deine Aussprache aufpassen und diese Füllwörter vermeiden […]
  • Hi Gordon,

    mal wieder eine "grenzgeniale" Folge von Dir. Hat Spaß gemacht Dir auf meinem Weg zur Arbeit wieder zu zuhören.

    Du hast hier viele tolle Ideen, sehr schön aufgelistet. Was ich noch gar nicht kannte ist das Plugin "Content after posts". Das klingt sehr verlockend. Ist es damit eigentlich auch möglich je Kategorie unterschiedliche Inhalte unter die Artikel zu setzen?

    Ich nutze auch ThriveLeads und habe mehrere LeadMagneten, die ich je nach Artikelinhalt auch unter den Artikeln promote. Da wäre es ja genial, wenn ich je Kategorie einfach einen anderen Shortcode eingeben könnte und dann wäre alles erledigt. Weißt Du, ob das so einfach geht? Auf der verlinkten Seite kann man dies nicht so direkt ablesen....

    DANKE und weiter so!
    VG, Jörg
  • Hallo Jörg,

    du kannst mit dem Tool auch bestimmte Kategorien antriggern lassen. Ist echt grenzgenial. ;)
    Vielen Dank für die Blumen und das tolle Kompliment.

    Beste Grüße,
    Gordon
  • Hallo Muriel,

    vielen Dank! Ich hoffe, du konntest auch schon ein wenig umsetzen?

    Beste Grüße,
    Gordon
  • Lieber Gordon,

    was für ein Monster-Beitrag! Vielen Dank für deine Arbeit! Ich gehöre zwar nicht zur Podcaster-Fraktion (außer als aktive Hörerin), dennoch kann man sich auch als Blogger hier jede Menge nützliche Tipps mitnehmen. Vor allem das Netzwerken - online und offline - ist eine wichtige Sache und bringt nicht nur den Blog bzw. Podcast voran, sondern erweitert auch den eigenen Horizont. Mach weiter so!

    LG
    Nina
  • Hallo Nina,

    vielen Dank! ;)
    Es ist überraschend oft so, dass "Bekanntwerdemethoden" auch für andere Content-Arten gilt. Deswegen finde ich es natürlich nicht weniger super, dass du dir ein paar Tipps mitnehmen konntest.
    Jetzt bin ich natürlich neugierig, welche das sein könnten?!;)

    Grüße,
    Gordon
  • Hallo Gordon

    WOW, I am impressed. Da steckt eine Menge Arbeit dahinter und viel gute Tipps.

    Als Nichtsprinter lasse ich mir bei manchem Zeit (manchmal auch zu lange ;-) )
    Langsam und nachhaltig ist der Weg, der für mich funktioniert. Selbst wenn andere schneller vorwärts gehen.

    Freue mich auf weitere spannende Insights von dir.

    Lieber Gruss

    Martin
  • Hallo Martin,

    ach, das Runterschreiben war nicht so das Problem. Das Problem war eher, dass ich mich irgendwann bremsen musste. ;)
    Vielleicht schiebe ich irgendwann noch mal einen zweiten Teil hinterher.
    Und was deinen Podcaststart angeht: Auch Langläufer kommen ja irgendwann ans Ziel. Passt schon. ;)

    Grüße,
    Gordon
  • Vielen Dank Gordon für den tollen Artikel!
    Ich überlege bzw. arbeite gerade an einem Konzept für einen Reisepodcast für Veganer :)
    Da werde ich sicher den ein oder anderen Tipp von dir umsetzen.

    Liebe Grüße

    Felix
  • Hey Felix,

    das ist eine ziemlich coole Idee mit dieser Art des Podcasts. Schöne Nische! Warum bist du nicht auf der DNX in Berlin gerade? ;)

    Grüße,
    Gordon

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