15 Tipps, Tools und technischen Helferlein, die ich allen empfehle, die einen Podcast haben

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Es gibt einige Tools, Gadgets und Tipps, die ich schon seit gefühlten Ewigkeiten selber nutze und gerne an meine Leute weitergebe. Einige kommen immer wieder dazu und bereichern meine kleine persönliche Empfehlungsliste.

Jetzt war es mal wieder an der Zeit, diese kleinen Helferlein und Inspirationsquellen zu präsentieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren! ;)

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Shownotes aus der Episode

Es gibt einige Tools, Gadgets und Tipps, die ich schon seit gefühlten Ewigkeiten selber nutze und gerne an meine Leute weitergebe. Einige kommen immer wieder dazu und bereichern meine kleine persönliche Empfehlungsliste.

Jetzt war es mal wieder an der Zeit, diese kleinen Helferlein und Inspirationsquellen zu präsentieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren! ;)

Squadcast / Zoom

Wenn es um Interviews geht, braucht es eine gute Qualität, um alle Parteien gut verstehen zu können. Bestenfalls bekommen alle Gesprächsteilnehmer eine eigene Spur.

Zoom ist da bisher mein Mittel der Wahl gewesen, weil die Quali gut und für Einsteiger das Tool auch kostenfrei ist. Noch bessere Qualität liefert das vergleichsweise neue Tool Squadcast, welches in meines Test keinen Audiodrift zeigte.

Bit.ly

Bit.ly kennen die Meisten da draußen als Möglichkeit, längere Links (Blogpost-Links, Affiliate-Links, etc.) zu kürzen und so in Social-Media Platz zu sparen. Was aber ein weiteres Feature dieses Tools ist es, dass die Links getrackt werden. Das bedeutet, dass du sehen kannst, wie oft ein bestimmter Link geklickt wird. Wenn du also Erfolge von Links messen willst - abseits von Analytics -, dann ist Bitly dein Partner

PhraseExpress / TextExpander

30 Minuten Lebenszeit. 30 Minuten Lebenszeit habe ich im letzten Monat gespart, weil ich TextExpander genutzt habe. Mit TextExpander oder das Pendant PhraseExpress definierst du Textphrasen und kannst sie mit einer Tastenkombination in Texte einsetzen. So weit, so gut. Aber abseits von „ Mit freundlichen Grüßen = Mit freundlichen Grüßen“ kannst du wiederkehrende Elemente in deinem Blog oder eben auch in den Shownotes einsetzen. Links, Bilder, Code, kein Problem. Es sind pro Fall vermutlich nur wenige Sekunden, aber du wirst überrascht sein, auf wie viel Zeit du im Monat kommst.

Auphonic

Wenn du dein Audio nach dem Aufnehmen noch etwas bearbeiten willst, um Lautstärkeunterschiede anzugleichen oder das Grundrauschen des Mikrofons zu minimieren, ist Auphonic dein Partner. Du lädst dort dein Audio hoch und es wird automatisch bearbeitet und aufpoliert. Wenn du Podigee nutzt, dann ist der Service von Auphonic schon integriert. Mit Auphonic kannst du übrigens auch aus Audios Videos mit Standbild machen. Dafür würde ich dir aber eher Headliner empfehlen, dass ich dir hier auch noch vorstellen werde.

Smartphone und Diktierfunktion

Okay, eigentlich kein webbasiertes Tool, sondern eher ein Produktivitätshack. Ich habe lange vernachlässigt, wie gut die Transkriptionsfähigkeit von Smartphones sind. Egal ob iOS oder Android, wenn du in ein Dokument Sprache in Text umwandeln lässt, dann kannst du nach der Podcast-Aufnahme noch fünf Minuten damit verbringen den begleitenden Text/Blogbeitrag zu schreiben. Mit etwas Übung kannst du locker 500-600 Wörter in fünf Minuten einsprechen. Das Ganz musst du noch minimal überarbeiten und ein paar Zwischenüberschriften reinsetzen….ZACK…Blogbeitrag!

Chartable

Du willst wissen, auf welchen Chart-Positionen dein Podcast in den verschiedenen Plattformen ist? Cool, dann schau dir mal Chartable an. Da kannst du im Detail nach deinen Platzierungen in Apple Podcast, Stitcher und Co. schauen. In einer kostenfreien Variante bekomme ich einmal in der Woche eine Mail zugeschickt, in der ich meine aktuelle Platzierung sehen kann.

Thrive Architect

Als Content-System nutze ich Chimpify und dort ist ein Landingpage-Builder schon integriert. Viele meiner Klienten benutzen Wordpress als Website-Basis. Um unter WP hervorragende Landingpages bauen zu können, empfehle ich Thrive Architect (Partnerlink) . Damit macht das Erstellen von Verkaufs- oder Promotionseiten echt Spaß. Warum das hier wichtig ist? Na, hast du eine Landingpage für deinen Podcast? ;)

Headliner

Wie bekommt man Audio in Social Media? Ganz einfach, indem man aus einer MP3 ein Video macht. Bestenfalls mit deinem Design und Untertiteln, damit die Verweildauer der Betrachter auf Facebook, Instagram und Co. lang genug ist. Um richtig gute Videos aus Audios zu basteln nutze ich Headliner (Partnerlink) und kann es wärmstens ans Herz legen.

YCBM/Calendly/etc.

Du bietest Discovery Calls, Strategie- oder Kennenlerngespräche an? Oder du willst einfach nur die Treffen mit deinen Interviewpartnern koordinieren? Dann solltest du die Terminfindung automatisieren, denn es gibt nichts zeitraubenderes, als E-Mail-Ping-Pong. Ich nutze dafür YouCanBookMe, empfehlenswert sind aber auch Calendly oder Acuity Scheduling.

AdobeSpark / Canva

Wenn du mit dem Podcast auf Social Media vertreten sein willst, dann wirst du um Grafiken nicht drumherum kommen und die Meisten nutzen dafür Canva. Ich finde das auch super, arbeite aber größtenteils mit dem mobilen AdobeSpark Post. Das ist im Design ein klitzekleines bisschen besser als Canva - aus meiner Sicht. Beide Tools sind aber dicke Empfehlungen.

Mindmeister/Mindnode

Episoden plane ich fast immer mittels Mindmap. Ich mag in der Vorbereitung die kreative Arbeitsweise von Mindmaps, die ich nach belieben verschieben kann. Gleichzeitig ist die fertige Mindmap die Grundlage der Produktion, in der ich zwar bestimmte Begriffe als roten Faden, aber keine ausformulierten Sätze habe. Außerdem sehe ich immer, was noch kommt und kann so die Zeit und die Übergänge besser planen. Ich nutze am Mac alleine gerne Mindnode. Wenn ich mit mehreren Personen an etwas arbeite dann die webbasierte und auf Kollaboration ausgelegte Variante Mindmeister (Partnerlink) . Für den PC scheint sich XMind etabliert zu haben.

Amazon: Blick ins Buch

Okay, nicht wirklich ein Tool oder Gadget, sondern mehr ein allgemeinen Tipp für deine Kreativität. Wenn du auf der Suche nach Content-Ideen bist, dann schau doch mal, ob es ein relevantes Buch bei Amazon gibt. Da kannst du in der Regel das Inhaltsverzeichnis sehen. Lass dich von den ganzen Inhalten einfach treiben und schau, was dein kreatives Gehirn daraus macht. Wichtig ist, dass du keine Texte abseits des Inhaltsverzeichnis liest. Es kann nämlich sein, dass du unbewusst Texte kopierst und das kann dann ggf. zu Urheber-Problemen führen.

Just Press Record

Ja, das ist jetzt ein Tipp für die Nerds mit Apple Watch. Es gibt eine App, mit der du eine Sprachaufzeichnung machst, die dann gesichert und transkribiert wird: Just Press Record! So brauchst du bei einer Content-Idee noch nichtmal dein Smartphone rausholen, sondern kannst einfach in deine Uhr sprechen. Ich habe die Komplikation auf dem Ziffernblatt direkt greifbar. Du kannst das dann direkt mit dem iPhone oder dem Mac synchronisieren. Einmal im Monat schaue ich dann rein und überlege, was ich davon noch verwenden möchte. Da die Inhalte transkribiert werden, geht das recht fix! Übrigens: Die App funktioniert nicht nur mit der Uhr, sondern auch mit den anderen Apple-Geräten.

Google Alert

Sofern du mit deinem Thema am Puls der Zeit bleiben willst, brauchst du immer die neuesten Informationen darüber. Für meine relevanten Themen und Keywörter habe ich mir Google Alerts eingestellt und so bekomme ich einmal in der Woche alle relevanten Links aus Google angezeigt. Und so bleibst du immer auf dem Laufenden.

Trello/Meistertask

Kanban - der Klassiker im Projektmanagement. Mittlerweile nutzen viele Podcaster oder Content-Ersteller dieses System für den Redaktionsplan und die Kommunikation mit Mitarbeitern oder VAs. Solltest du diese Tools also noch nicht kennen, dann fühle dich herzlich eingeladen. Angefangen habe ich mit Trello und mittlerweile nutze ich Meistertask (Partnerlink).

Depositphotos / Adobe Stock

Ich bin ein gebranntes Kind, was Abmahnungen angeht. Durch Unwissenheit durfte ich mal tief in die Tasche greifen, als ich ein Bild nicht so nutzte, wie man es nutzen sollte. Deswegen kaufe ich jetzt für jedes Bild Lizenzen. Eine großartige Sammlung gibt es bei AdobeStock, was aber vom Abo her nicht günstig ist und sich schlussendlich nicht lohnte, weil ich die Menge an Bildern nicht brauchte. Stattdessen bin ich jetzt auf Depositphotos geschwenkt und nehme da nun einmal im Jahr das Black-Friday-Angebot wahr. Aber auf das Abo ist viel besser.

So - das war ne Menge!

Ich bin nun gespannt, welche Tools, Tipps und Gadgets du rund um deine Podcast-Produktion empfehlen kannst. Schreib einfach in die Kommentare, was du mir und den anderen Podcastern gerne zeigen willst.

Vielen Dank! ;)

KOMMENTARE

5 Kommentare

  • Euer Artikel ist ein Geheimtipp – weiter so! 😄
  • Klasse Artikel und vor allem leicht verständlich erklärt. Werde einiges davon sicherlich umsetzen 😉
  • Vielleicht könnte man die kostenfreien Stock-Photo-Dienste noch erwähnen (pexels, pixabay, unsplash, etc.) :) Dort findet man kostenfreie Stock-Photos, die allerdings teilweise nur mit Quellenangabe verwendet werden dürfen. Aber immerhin und auch nur fair :) Ich nutze auch nur solche Dienste.
  • Zencastr: Ist das immer noch so mit Audiodrift? Die haben jetzt anscheinend die Möglichkeit direkt in deren Umgebung aufzuzeichnen ohne zusätzliche Programme wie Skype, Zoomet.
    Ich habe vor mit Gesprächen in meinem Minipodcast zu beginnen und bin auf der Suche nach einem noch günstigen Produkt für meine noch wenigen Hörer. 9 USD sind nicht die Welt, wenn aber nur 1x im Quartal, dann auch nicht notwendig...
    Danke für die Hilfe
    Bleibt zu Hause und vor allem gesund!!
  • Hallo Gordon,

    ich habe mir diese Episode heute angehört. Ich wollte nur zwei kleine Dinge ergänzen:

    1. Auphonic ist auch beim Hoster Podcaster.de integriert. Das heißt auch dort kann man seine Audios direkt von Auphonic bearbeiten lassen und in den Podcast-Post integrieren.
    2. Eine Alternative zu Chartable gibt es auch aus Deutschland mit Podwatch.io. Allerdings kann man sich dort bisher scheinbar nicht selbst anmelden, sondern muss die Betreiber anschreiben. Aber wenn man den eigenen Podcast sucht findet man schon Daten auch über einen längeren Zeitraum und man sieht, in welchen Kategorien man rankt. Zudem gibt es im Footer die Charts für viele verschiedene Podcast-Kategorien, sodass man auch eine Konkurrenz-Analyse machen kann. Vielleicht ist das auch mal einen Blick wert.

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