Mythos: Rezensionen in iTunes sind wichtig fürs Ranking in den Charts

Mythos: Rezensionen in iTunes sind wichtig fürs Ranking in den Charts

Herzlich willkommen zu DEM Business-Podcast-Event 2019

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Ich persönlich stehe total auf meine Facebook-Gruppe. Dort bekomme ich ohne Ende Inspiration für Content und co. 

Meist sind es Fragen. Manchmal sind es aber auch Aussagen die so nicht haltbar, aber im kollektiven Gedächtnis eingebrannt sind. Eine dieser Aussagen möchte ich hier im Detail mal entkräften: Die Bedeutung von Rezensionen für das Ranking bei iTunes. 

Und da du dir die Antwort schon denken kannst, zeige ich dir auch direkt noch, was tatsächlich wichtig ist und wie du das erreichst. 


Shownotes

Rezensionen sind nicht relevant... für dich getestet

Lange habe ich auch geglaubt, dass Rezensionen und vor allem positive Bewertungen eine wichtige Rolle spielen, bis ich es mal in Ruhe getestet habe. 

Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag nun die Wünsche nach 5-Sterne-Rezensionen etwas reduzieren kann und wir anfangen können, unsere Dienstleistungen und Produkte wieder in den Fokus zu rücken.

Vor knapp anderthalb Jahren war ich in einer Gruppe von Tom Kaules. Darin sollte es Podcast-Boosting geben. Also allgemeiner Austausch und einmal in der Woche die Möglichkeit, 5-Sterne-Bewertungen von all denen zu bekommen, die bei der Aktion mitmachen. 

Wenn ein solcher Tag war, dann trudelten eine Menge Rezensionen und Sterne ein und in der Tat ging das Ranking auch nach oben. Wenngleich nicht in besonderem Maße. Mich faszinierte es, da ich noch davon ausging, dass Bewertungen wichtig sind. 

Aber dann gab es in dieser Gruppe einen anderen "Auftrag" an die Mitglieder. Es sollte an diesem Tag nicht um Rezensionen gehen, sondern um etwas anderes.

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Worauf iTunes wirklich steht, wenn es ums Ranking geht

An diesem Tag sollten nämlich keine Bewertungen geschrieben, sondern die Podcasts in iTunes explizit abonniert werden. 

Und dann ging die Post ab. 

Die Podcasts schossen in die Höhe und machten verdammt viele Plätze gut. 

Das war für mich eines der deutlichsten Zeichen, dass Bewertungen nicht so relevant sind wie Neuabonnenten. 

Aber wie gewonnen...

Wer hoch fliegt, der fällt auch tief

...so zerronnen. Kaum ist man einen Tag lang im Höhenflug, kommt auch schon der Abstieg. Der Grund: Es kommen keine Neuabonnenten mehr nach. 

Der Algorithmus von iTunes ist nicht wirklich entschlüsselt, scheint aber nicht soooo komplex zu sein. Es geht um Neuabonnenten in einem bestimmten Zeitraum und darum, wie diese sich auf die Tage in dem Zeitraum verteilen. 

Was du für dich mitnehmen musst: Sobald die Quelle der Neuabonnenten versiegt oder sich einpendelt, geht es wieder abwärts. Egal, ob du einen Haufen Rezensionen bekommst, mehr Downloads hast oder du wie eine Maschine Episoden produzierst. 

Und da kommen wir auch schon zu einem wichtigen Thema:

Widerstehe der dunklen Seite des Podcastings

Eine der häufigsten Reaktionen von Podcastern die scharf auf hohe Chartpositionen sind, ist das hektische Nachproduzieren neuer Episoden und die Erhöhung der Frequenz. 

Frei nach dem Motto: Viel hilft viel! 

Wenn du aber 100 Abonnenten hast, die eine Episode pro Woche laden, hast du 100 Downloads. Erhöhst du die Frequenz auf zwei Episoden, kommst du auf 200 Downloads und bewegst dich trotzdem nicht vom Fleck. 

Der Grund: Es bleiben 100 Abonnenten. 

Was du stattdessen tun solltest, ist Promotion. Investiere die Zeit, die du für eine höhere Frequenz gebraucht hättest lieber dafür, Neuabonnenten zu gewinnen. 

Strategien für Neuabonnenten

Ich bin sicher, dass du jetzt ein wenig scharf bist auf Ideen, wie du an Neuabonnenten kommst. Und hier sind ein paar davon:

  1. Sei Gast in relevanten Podcasts: Interviews sind eine feine Sache für die Reichweite. Besonders, wenn du der Gast bist! Du kannst davon ausgehen, dass ein Podcast-Host mehr Zeit und Energie in die Promotion einer Episode steckt, wenn es seine Show ist, als wenn er bei dir zu Gast war. 
  2. Suche dir Multiplikatoren: Eine passende Facebook-Gruppe mit der Zielgruppe zu finden ist gut. Sich mit den Admins der Gruppe zu verbinden, damit sie dir bei der Promo helfen, ist noch besser. Suche dir Leute, die nicht mit dir im Wettbewerb stehen, aber die gleiche (oder ähnliche) Zielgruppe erreichen. 
  3. Facebook-Ads: Ich bin selber kein besonders großer Facebook-Experte, aber ich habe schon verstanden dass es smart ist, den iTunes-Link den Leuten anzeigen zu lassen, die gerade mit iOS mobil unterwegs sind. Klicken sie auf den Link, geht sofort die Podcast-App auf und das Abonnement ist einen Schritt näher gerückt. 
  4. Dein Podcast an den Touchpoints: Podcast im Reiter des Menüs, in der Seitenleiste, unter den Mails als Link, in der Begrüßung neuer Leute in Facebook, in dem fixierten Beitrag in Facebook-Gruppen...analysiere die Berührungspunkte potentieller Interessenten mit deinen Plattformen und baue deinen Podcast dort ein. 
  5. Preise für das Teilen der Podcast-Landingpage: Das Gewinnspiel für Rezensionen hat ausgedient. Smarter ist es nun, eine Podcast-Landingpage zu bauen, an deren Ende nur eine Handlungsaufforderung steht: Das Abonnieren der Show. Wenn Leute diese Seite teilen, könnten sie doch ein Goodie bekommen, oder?! Einfach einen Screenshot mit der in Social-Media geteilten Landingpage per Mail zu dir und ein eBook kommt gratis per Mail zurück. 

Braucht es massenhaft Content am Start?

Du kennst die Strategie, beim Podcast-Launch möglichst viele Episoden am Start zu haben, damit man hoch in die Charts einsteigt. Das Wissen um Neuabonnenten relativiert das Ganze ein wenig. 

Ja, die hohe Taktzahl am Start sorgt für Aufmerksamkeit und diese wiederum für Abonnenten. Aber es müssen keine 5 Folgen in der ersten Woche sein. 2-3 reichen aus, wenn man die Promotion im Griff hat. 

Von diesem Hebel hast du mittel- bis langfristig etwas mehr. 

Und was bringt dir der geilste Content, wenn die Promotion nicht klappt und niemand etwas von deinen Episoden mitbekommt. ;)



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