Du bist unzufrieden mit der Reichweite deines Podcasts? Keine vorschnellen Entscheidungen bitte!

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Dieses Problem kennen viele Podcaster nur zu gut: Woche für Woche setzen sie sich hin und bringen verdammt guten Content. Sie haben ihre Zielgruppe im Blick. Sie sind Experten auf ihrem Gebiet. Und trotzdem sind die Download-Zahlen - gelinde gesagt - eher suboptimal.

Aber was soll man da jetzt tun?

Diese Folge ist inspiriert von einem meiner Klienten, der vor einem Jahr einen richtig guten Podcast gestartet hat. Jetzt, ein Jahr später, ist es so, dass er über den Podcast Klienten findet und Feedback bekommt. Super!

Beides Dinge, die für Podcaster leider nicht alltäglich sind. Trotzdem ist mein Klient unzufrieden, weil er sich mehr Reichweite wünscht.

Kennst du das vielleicht? Ich schon!


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Über Empfehlungen, die nicht sehr zielführend sind

Mein Klient war unterwegs auf dem Vortrag eines recht bekannten Speakers, der auch einen sehr gut laufenden Podcast hat.

Er fragte ihn, was seine Empfehlung wäre, um den Podcast bekannter zu machen. Die Aussage des Speakers: "Wenn der Podcast nach einem Jahr nicht mehr in den Charts ist, wird er auch nie wieder dorthin kommen. Also sollte man dem Podcast eine Abschluss-Folge spendieren und einen neuen Podcast starten."

Auf der ersten Ebene betrachtet ist die Empfehlung gar nicht falsch.

Wie wird ein Podcast bekannt?

Um in die Charts zu kommen braucht es neue Abonnenten. Ja, ich lese immer wieder von der Wichtigkeit von Rezensionen oder Downloads, aber das sind Mythen, die nicht tot zu kriegen sind.

Alles, was in iTunes an Charts zu finden ist, basiert auf Neuabonnenten. Man steht, fällt und steigt mit der Anzahl neuer Abonnenten in einem gewissen Zeitraum.

Wenn ich also jetzt einen Podcast beende und einen neuen Podcasts starte, dann tauche ich natürlich auch wieder in den Charts auf. Weil ich von null auf X Abonnenten komme. Der Algorithmus merkt, dass es eine Summe X an neuen Abonnenten gab und positioniert den Podcast entsprechend in den Charts.

Und dann passiert das, was im ersten und beendeten Podcast auch schon passiert ist.

Es geht um dein Marketing

Die harte Wahrheit ist, dass dein zweiter Podcast genauso fallen wird, wie der erste, weil du organisch nicht in der Lage bist, den Zustrom von Neuabonnenten zu fördern.

Das klingt hart, ist aber bei jedem so. Auch bei mir. Mein Podcast ist immer in den Charts, aber meistens irgendwo in den Plätzen zwischen 20 und 50.

Das sind die Menschen, die ich mit meiner persönlichen Reichweite erreichen kann. Klingt banal, aber ist einfach so. Das sieht bei mir in ein bis zwei Jahren vermutlich komplett anders aus. Vor allem dann, wenn ich mehr in Reichweite investiere.

Wie schafft man mehr Reichweite?

Um dein Marketing zu verbessern, deinen Podcast bekannter zu machen und somit als Marke bekannter zu werden, hast du viele Möglichkeiten:

  • Du kannst organisch mehr machen, in dem du Seminare anbietest oder effektiver in Social Media bist.
  • Du kannst bessere Multiplikatoren finden, denen du helfen kannst und die dir helfen können, deinen Podcast zu pushen.
  • Du kannst in Facebook Ads investieren und so deine Zielgruppe auch gezielt erreichen.

Die Empfehlung, einen Podcast einzustellen und einen neuen zu starten, ist nur eine sehr, sehr kurzfristige Lösung. Aus meiner Sicht auch deutlich zu kurz gedacht, denn diese Empfehlung ignoriert, dass es bei einem Podcast und dessen Erfolg ein Marketing braucht, dass die gesamte Marke nach vorne bringt.

Denn nur dadurch kann man gewährleisten, dass der oben genannte Zustrom an Neuabonnenten nicht versiegt und der Podcast dadurch mehr Reichweite bekommt.

Das nicht nur kurzfristig, sondern langfristig.

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KOMMENTARE

1 Kommentar

  • Hi, bin eine Dänin, möchte mich zu eine Podcastbloggerin machen. Bin wie man sagt eine uralte Jahrgang, aber es ist nie zu spät sich Wünsche zu erfüllen. Brauche Infos, über Blogging, Podcast, Marketing. Werde mich natürlich sehr freuen von euch bald zu hören Rogerta

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