USB-Mikrofon Blue Yeti Nano im Podcast-Test: Kleiner Allrounder mit großem Klang

USB-Mikrofon Blue Yeti Nano im Podcast-Test: Kleiner Allrounder mit großem Klang

Vor einigen Monaten bekam ich auf eine Mail von einer Mitarbeiterin von Blue. Blue kennst du vermutlich als Hersteller des Gaming- und Podcast-Mikrofon-Klassikers Blue Yeti. 

Sie fragte mich, ob ich das neue USB-Mikrofon Blue Yeti Nano (Affiliatelink) Mikrofon gerne haben/testen möchte und (sofern es mir gefällt) eine Rezension dazu verfassen könnte. Da ich immer auf der Suche nach guten Empfehlungen bin, war ich sehr gerne bereit dazu.

Und da ich jetzt hier auch etwas dazu verfasse, kannst du meine Einschätzung vermutlich erahnen. 

Also habe ich eine Weile getestet, einige Interviews damit gemacht, Meetings besprochen und kann jetzt ein paar Dinge dazu sagen. 

Eignet sich das Blue Yeti Nano als Podcast-Mikrofon und für wen?

Ganz klar, das Ding ist nichts für die Techies da draußen, weil es nicht viele Einstellungsmöglichkeiten gibt. Aber die brauch es auch nicht, denn dieses Mikro ist für die Zielgruppe geschaffen, die plug-and-play und einen guten Sound haben wollen. 

Und das ist hier absolut drin! 

Hier ein ausführliches Video zum Blue Yeti Nano (Affiliatelink).

Bedienung

Auf der einen Seite hast du nicht wirklich viele Möglichkeiten, wenn du irgendetwas an dem Mikro einstellen willst. Du hast zwei Knöpfe, von denen einer noch ein Lautstärkeregler des Monitorings ist. 

Die andere Betrachtungsweise: Du kannst nichts falsch machen. 

Für die Leute, die einfach nur ein gutes Mikro haben wollen, dass sie ohne groß zu überlegen in den Rechner stecken und dann aufnehmen wollen, ist es das Blue Yeti Nano genau das richtige Gerät. 

Es schaltet sich automatisch ein, wenn du das Mikrofon per USB an deinen Rechner anschließt - fertig! Du siehst am grünen Licht beim vorderen Knopf, dass es eingeschaltet und bereit ist. Dann kannst du dort lediglich die Lautstärke des Kopfhörer-Monitorings einstellen. Zumindest, wenn du Kopfhörer benutzten willst. 

Recht smart finde ich die Option, dass man den besagten Regler auch drücken kann, wenn man das Yeti Nano stumm schalten möchte. 

Dann wechselt die Leuchte von grün auf rot. Das ist nützlich, wenn du im Interview bist und husten musst oder mit jemandem reden willst, ohne, dass das Gegenüber mithört. 

Auf der Rückseite ist ein Knopf, mit dem du wählen kannst, ob das Blue Yeti Nano nur vorne dich aufnimmt oder auch einen Gast auf der Rückseite, der dir dann gegenüber sitzen würde. 

Der Sound vom Yeti Nano

Hör dir das Video an und du bekommst einen Eindruck. Ich habe dir hier erneut ein Video produziert, das den direkten Sound vom Blue Yeti Nano aufgenommen hat. Im oberen Video ist es durch den Stream komprimiert, wenngleich es da auch schon gut klang. 

Die Verarbeitung

Gibts nix zu meckern. Es fühlt sich wertig an und nichts wackelt oder sitzt irgendwie zu locker. Man kann das Mikro verstellen und da hatte ich nie das Gefühl, dass es irgendwie in eine alte Position zurück will oder dergleichen. Einfach ne gute Sache.

Preis

Mir gefällt,  dass ich jetzt meinen Kunden etwas empfehlen kann, was preislich im Mittelfeld zwischen dem günstigen Samson Meteor und den Mittelklasse-Mikrofonen, wie dem Rode Podcast, dem Zoom H2n oder dem Rode NT-USB liegt. 

Du bekommst das Blue Yeti Nano für knapp 120,- EUR bei Amazon (Affiliatelink)

Einsatzmöglichkeiten - neben dem Podcasting

Natürlich ist das ein gute Podcast-Mikrofon. Vor allem für die, die keine Lust auf großes Gefummel haben. Einfach in den Rechner stecken und fertig. 

Ich bin ja eher so der Mobile Podcaster und für meine Solo-Sachen werde ich weiterhin mobiles Equipment nutzen. Aber für viele andere Bereiche bleibe ich beim Blue Yeti Nano. 

  • Webinare: Du hast einen guten Sound und man sieht das Ding nicht unbedingt auf dem Tisch stehen. Das ist für Webinare natürlich eine feine Sache. 
  • Facebook Live und Co.: Mal eben live gehen, aber keine Lust auf großes Rumgerödel?
  • Meeting-Räume wie Zoom oder Skype: Wenn ich mit Klienten via Zoom arbeite, habe ich bisher die eingebauten Mikrofone aus den Rechnern genommen, aber weil ich das Blue auch mal eben anschließen kann und da für die Aufzeichnungen, die die Klienten nach dem Call bekommen, einen besseren Klang haben kann, werde ich es dafür nutzen. 
  • Interviews: Im Vergleich zu meinen Solo-Sachen möchte ich mich bei Interviews um meine Gäste oder um den Gastgeber, der mich eingeladen hat, kümmern. Ich will mir keine Gedanken um die Position meines Mikros machen, sondern einfach reden. 
  • Screencasts für Kurse: In der Produktion von Schulungsvideos, die in Onlinekurse kommen, habe ich es auch schon genutzt und weil ich mich eben nicht um die Position des Mikros kümmern muss, ist es ideal. 

Mein Fazit zum Blue Yeti Nano

Es ist nichts für die, die viele Dinge bei Mikros einstellen wollen. Es gibt nur wenig Bedienelemente und somit ist das Mikrofon für die gedacht, die keine Lust auf Fummelei haben. 

Plug-and-play funktioniert reibungslos und die Verarbeitung des Ganzen ist auch eine sehr gute Sache.

Vom Klang her braucht sich das Blue Yeti Nano nicht hinter seinem großen Bruder Blue Yeti verstecken. Für einen fairen Preis von knapp 120,- EUR bekommt man einen kleinen, aber leistungsstarken Allrounder, den man neben dem Einsatz im Podcast auch in vielen anderen Situationen verwenden kann. 

Das Blue Yeti Nano löst das Samson Meteor als kompaktes, aber gut klingendes Einsteiger-Mikrofon ab. 

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