„Wer bloggen kann, kann auch podcasten!“

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Wer bloggen kann

Du fragst dich vielleicht, warum ich in meinem Blog immer von „deinen Hörern und Lesern“ spreche?!

Der Grund ist relativ einfach. Aber erst, wenn man ihn erlebt hat! 😉

„Okay, diese Aussage bringt mich ja so gar nicht weiter, Gordon!“, wirst du jetzt denken und du hast natürlich absolut recht. Eine Aussage wie die gerade genannte hat für dich natürlich keinen „Nährwert“. Trotzdem möchte ich dir diese einfach Wahrheit jetzt näher bringen, auch wenn du noch keinen Podcast dein eigenen nennst. Ich lasse dich „Mäuschen“ in meinem Kopf spielen! 😉

Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden – abseits von Technikfragen – ist die des Inhalts für Podcasts.

„Was soll ich nur in einem Podcast bringen?! Wie gestalte ich Inhalte dafür?!“

Hier verrate ich dir die Antwort!

Auf den Inhalt kommt es an

Das ist für dich vermutlich nichts neues!

„Content is king!“, lautet eines der bekanntesten Credos für Marketer heutzutage. Und das gilt sowohl für Blogs, als auch für Podcasts.

Ich persönlich bereite mich akribisch auf den Text vor, den ich sprechen und als Podcast-Episode veröffentlichen werde. Und ich schreibe ihn genau so, wie einen Blogartikel. Meistens hänge ich ihn sogar als Transkript in die Shownotes an, damit der geneigte Hörer auch noch mal nachlesen kann. Ich bereite aber auch Blogartikel akribisch vor.

Also: Wer einen Blogartikel schreiben kann, der kann ihn auch einsprechen. Und genau so darfst du an die Podcastinhalte rangehen.

Hier ein paar Regeln für gutes Schreiben und somit auch für gutes Podcasten!

Was ergibt gute Texte für den Blog UND den Podcast?!

  • Schreibe so, wie du sprichst – Du willst mit deinen Texten nahbar sein und nah bei deiner Zielgruppe sein. Dabei ist es vollkommen egal, ob du den text als Text veröffentlichst oder du ihn durch das gesprochene Wort präsentierst. Für den, der akademisch schreibt, wird es eine Herausforderung werden, aber zum Glück neigt der Blogger nicht dazu. Dennoch darfst du deine Schreibe auf die Alltagstauglichkeit prüfen, indem du deine Werke laut vorliest. Das wird dir helfen, verständlich zu schreiben.
  • Bringe Mehrwert – Auch das wird dich nicht überraschen, denn immerhin brauchen deine Inhalte Mehrwert, damit sie Wert haben. Banal, aber richtig. Manchmal frage ich mich bei Blogartikeln oder Podcastepisoden: „Was will mir der Autor damit sagen!“ und ZACK bin ich wieder im Literaturkurs in der Oberstufe. Darauf habe ich keine Lust. Deswegen: Bringe Mehrwert und mach es plakativ!
  • Erzähle eine Geschichte – Niemand mag dröge und öde Inhalte oder ZDF allein (Zahlen, Daten und Fakten). Menschen mögen gute Stories. Zum einen, weil das Menschheitsgeschichtlich betrachtet ein Teil von uns ist und zum anderen können wir uns immer gut mit Protagonisten identifizieren. Und wenn das gelingt, dann lernt der Leser oder Hörer nur durchs Lauschen oder Lesen. Dem Gehirn ist es nämlich total egal, ob es Erfahrungen in der Realität macht oder lediglich in Gedanken. Das kennst du vermutlich schon aus meinem Blog. Wenn nicht, dann ist hier eine Menge Input für dich!
  • Mache eine gute Überschrift – Das Internet ist voller Blogs und voller „Content“. Deswegen darfst du dir auch ein paar Gedanken um deine Überschrift machen. Die sollte nämlich herausragen aus der Grundrauschen des Webs, damit sie gesehen wird. Auf der einen Seite darf eine gute Überschrift neugierig machen. Sie darf einen Nerv treffen, sie darf widersprüchlich sein, sie darf verstörend sein. Vor allem darf sie eines nicht machen…sie darf nicht zu viel Information vorweg nehmen. Wie das gehen kann, kannst du hier gerne nachhören – ein gut aufgelegter Vladi Melnik im Interview bei Podcast-Helden ON AIR.
  • Weg mit dem Nominalstil – „Die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Inhalten aus einer Podcast-Episode ins tägliche Leben eines Coaches oder einer Beraterin, hängt von der Einsatzbereitschaft und der Aufnahmefähigkeit ab.“ – und alle so: „HÄ?!“. Das ist der akademische Nominalstil, also viele Großbuchstaben in einem Satz. Das macht ihn aber sehr schwammig. Also sprich aus deiner Perspektive oder der eines anderen. Am besten geht das übrigens mit einer Story, die man um die ganzen Hauptwörter herumlegt.
  • Lass Menschen reden – Auch hier geht es wieder um Storytelling. Wenn du etwas vermitteln und deine Zielgruppe bereichern willst, dann lass Menschen zu Wort kommen. Damit meine ich keine Interviews, sondern die gute, alte wörtliche Rede! Durch die wörtliche Rede, die du in erzählter Sprache natürlich auch bringen kannst, taucht der Hörer oder Leser in die Welt des Protagonisten ein. Besondern im so genannten „Inneren Monolog“. „Das ärgert mich maßlos, aber ich will und werde es mir nicht ansehen lassen!“, sagte Ben zu sich selber, als er in den Konferenzraum eintrat. Somit lässt du deinen Leser/Hörer Mäuschen spielen und holst ihn ins Boot! Der „Äußere Monolog“ zwischen mindestens zwei Menschen belebt eine Geschichte und kann durch die Länge der Sätze Geschwindigkeit aufnehmen oder drossseln. Das kennst du vermutlich aus Romanen. Dialoge und Monologe sind hervorragende Methoden, um Blogartikel und Podcastepisoden zum Leben zu erwecken. Darüber wird es in Zukunft einen eigenen Artikel geben.
  • Bringe die „Punchline“ – Am Ende deines Werkes, darfst du die Kernbotschaft noch mal zusammenfassen. Das ist extrem wichtig, wenn du eine persönliche Veränderung bei deinem Gegenüber erreichen willst. Die letzte Information, die wir beim Lesen oder Hören bekommen, wird uns im Ohr bleiben und nachwirken. Das hat psychologische Gründe. Deswegen bringst du am Ende einfach noch mal deine Kernaussage nochmal zusammengefasst. Es gibt dafür mehrere Möglichkeiten, die ich hier vor kurzem gesammelt habe.

Was ist die Punchline?

Wenn du hier angekommen bist und nicht das Gefühl hast, etwas neues gelernt zu haben, dann bist du soweit! Dann kannst du ohne weiteres deinen Podcast an den Start bringen.

Wenn du Texte schreibst, die die oben genannten Zutaten haben, dann kannst du auch Podcastepisoden mit Leben füllen.

„Ich soll also einfach meine Texte einsprechen und fertig ist ne Episode?!“, magst du dich jetzt fragen?!

„Ja.“, würde ich darauf antworten, „Ganz genau so.“

Niemand erwartet von dir, dass du direkt perfekt frei sprechen kannst und der einfachste Weg, ins Podcasten einzusteigen, ist das Vertonen deiner vorhandenen Inhalte.

Also, worauf wartest du?!

Setz dich vor’s Mikro, spreche deine Artikel ein und schnapp‘ dir die Zielgruppe, die nicht gerne liest!

Ich wünsche dir viel Spaß und Freude dabei!

Bis dahin,

Gordon

P.S. An dieser Stelle möchte ich ALLEN Danken, die bei meiner Blogparade mitgemacht haben. Das große Feuerwerk dazu gibt es im nächsten Blogartikel! Das wird ne Wucht! 😉

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KOMMENTARE

8 Kommentare

  • […] › Chefblogger Ihr wisst nicht, welche Inhalte Ihr in Eurem Podcast oder Audios bringen sollt? Podcast-Helden zeigt, wie es geht! Viel Spaß dabei!!! “Wer bloggen kann, kann auch […]
  • Hallo Gordon,

    Du hast recht. Wenn ich nicht weiss, was ich schreiben soll oder keine guten Formulierungen finde, setze ich mich vor mein Handy mit der "Drachen" App.
    Da erzähle ich dann in meinen Worten, die App nimmt auf und übersetzt in Text. Danach ist der Text schon ganz ordentlich.

    Danke für Deine Tipps

    herzliche Grüße

    Tine
  • Hallo Tine,

    das ist aber eine genialer Tipp!
    Du meinst Dragon Dictation?!

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Lieber Gordon,

    ich liebe deinen Stil, ganz gleich ob geschrieben oder gesprochen. Deine Tipps und Anregungen sind gut nachvollziehbar und bei dem einen oder anderen Punkt dachte ich mir gerade "ertappt".
    Vor allem die "Punchline" werde ich in Zukunft in meinem Blog einführen, ich danke dir dafür.

    Liebe Grüße
    Birgit
  • Hallo Birgit,

    die Punchline kann extrem wichtig sein, wenn du eher so "Mindset-Themen" im Artikel hast. Da wird vielleicht nicht soooo schnell deutlich, auf was der Blogger hinaus will. ;)

    Vielen Dank für dieses geile Kompliment! :D

    Wobei hast du dich denn noch "ertappt" gefühlt?

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Lieber Gordon,

    herzlichen Dank für deine Tipps! Ehrlich gesagt schleiche ich seit Wochen um das Mikro drum herum, weil ich noch nicht den Mut fassen konnte. Irgendwie gibt es in mir eine Hemmschwelle - schreibe geht leichter, aber so vor sich hin zu sprechen ist dann nochmal was ganz anderes. Und vor allem, sich selber dann später zu hören ist ganz merkwürdig :) Hast du einen guten Tipp, die Hemmung hier zu überwinden? Oder ist es einfach learning by doing und man gewöhnt sich daran?

    Liebe Grüße
    Annika
  • Hallo Annika,

    das Problem haben viele und du bist nicht alleine - bei weitem nicht! ;)
    Ich würde einfach mal anfangen, dich aufzunehmen. Klammheimlich und ohne, dass es jemand mitbekommt. Dann kannst du mit Sprechgeschwindigkeiten und Stimmhöhen experimentieren. Meisten ist es einfach nur eine Gewöhnungssache.

    Ich mache jetzt seit fast 12 Jahren Musik als Sänger und erst seit ein paar Jahren mag ich meine Stimme etwas lieber.

    Also nicht verzagen und einfach loslegen. ;)

    Grüße,

    Gordon

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