Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Podcasten anzufangen und wie du den ersten Schritt machst

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Philippe Dubost hatte ein Problem. Er war arbeitslos.

Das war allerdings nicht sein einziges Problem. Der Produktmanager hatte eine Menge Konkurrenten am Arbeitsmarkt und die Stellen waren dünn gesät.

Philippe war gut ausgebildet, hatte eine Menge guter Arbeitszeugnisse und Kenntnisse in der Szene – genau so, wie die meisten seiner Wettbewerber.

Also entschloss er sich, etwas zu tun, was die wenigsten machen. Er trat aus der Masse heraus und bewarb sich auf andere Art und Weise.

Philippe erstellte eine Website, die auf den ersten Blick genau so aussieht, wie eine Verkaufsseite bei Amazon, auf der man nach der neuesten Staffel Game of Thrones oder einem Dampfbügeleisen sucht.

Mit dem einen Unterschied, dass Philippe sich dort selber anpries. Er achtete auf jedes Detail. Er übernahm die Menüstruktur, verpackte Empfehlungen seiner ehemaligen Arbeitgeber als Kundenrezensionen und präsentierte seine Vita kurzweiligen in der „Produktbeschreibung“.

Natürlich zog diese außergewöhnliche Bewerbung seine Kreise und es dauerte nicht lange, bis er die ersten Jobangebote bekam. Mittlerweile hat seine Seite über 1,5 Millionen Besucher gehabt und Philippe fand SEINEN Job. Ein Happy-End.

In einem WELT-Interview antwortete er auf die Frage, wem er diese Art von Bewerbung empfehlen würde, folgendes: „Viele haben die gleichen Qualitäten und die gleichen Erfahrungen. Dann geht’s eben auch um die Persönlichkeit, die durch so eine außergewöhnliche Bewerbung schneller deutlich wird als bei einem herkömmlichen Anschreiben.“

„Schön und gut.“, wirst du vielleicht jetzt denken, „Aber was hat das mit Podcasting zu tun?“ 

Eine ganze Menge und was genau, das verrate ich dir jetzt.

Nur ein Blog zu haben, ist langfristig zu wenig

Es gibt keine verlässlichen Quellen darüber, wie viel aktive Blogger es in Deutschland gibt. Die Zahlen variieren deswegen so stark, weil nicht nur die „echten“ Blogs wie selber gehostete WordPress- oder Jimdo-Seiten gezählt werden, sondern auch die vielen Blogs bei blogger.de oder ähnlichen Verzeichnissen.

Fakt ist: Es werden immer mehr.

Ein weiterer Fakt: Es wird immer mehr Coaches, Berater und Trainer in Deutschland geben.

Ich beobachte die Szene seit meinem eigenen Eintritt als Berater und ich habe das Gefühl, dass von Monat zu Monat immer mehr Menschen ihr Glück als selbständige oder teil-selbständige Coaches versuchen.

Das ist vollkommen legitim, denn es ist ein toller Job und es wird auch immer genug Klienten geben.

Leider hat die ganze Sache trotzdem einen Haken: Es gibt mittlerweile so viele Blogs da draußen, die qualitativ gut sind, Mehrwert bieten und hübsch aussehen.

Mit anderen Worten: Blogger haben es trotz guter Qualität immer schwerer, sich aus der Masse der anderen Blogs abzuheben. Gerade, wenn man in einer Nische unterwegs ist, die gut besetzt ist.

Was kannst du tun, wenn es dir ähnlich geht?

„Multimediales Marketing“ ist das Zauberwort

Hinter diesem recht akademisch daherkommenden Begriff versteckt sich eine einfache Wahrheit: Wenn du heutzutage als Marketer im Onlinebereich erfolgreich sein willst, dann brauchst du mehr als nur einen Blog.

Verstehe mich bitte nicht falsch. Einen Blog zu haben ist wichtig. Immerhin müssen deine potentiellen Klienten eine Anlaufstelle haben, wo sie dich, deine Geschichte und deine Produkte finden können.

Allerdings solltest du deine Klienten auch auf anderen Kanälen erreichen können. Beispielsweise mit einem eigenen YouTube-Channel oder eben mit dem Start eines eigenen Podcasts, bzw. mit Audio.

Warum ist Audio fürs Marketing so großartig?

Podcast und Audio im Marketing – stich aus der Masse heraus

Audio und die eigene Stimme haben im Marketing unschätzbare Vorteile und einige davon möchte ich dir hier mal zeigen:

  • Es gibt deutlich weniger Podcasts als Blogs: Du brauchst keine extrem ausgefallene und megadesignte Aktion wählen, wie Philippe Dubost mit seiner „Amazon-Bewerbung“. Es reicht, wenn du jetzt zu der neuen Welle der Podcaster und Audio-Marketer gehörst. Es gibt BEI WEITEM weniger Podcasts als Blogs da draußen und somit kannst du deinen Wettbewerbern leicht einen Schritt voraus sein. Zwar brauchst du zusätzlich zu deinem PC mit Internetzugang noch ein Mikro und eine Aufnahmesoftware, aber da habe ich weiter unten noch ein paar Empfehlungen für dich.
  • Deine Stimme als emotionaler Anker: Warum Audio im Marketing so eine besondere Wirkung hat, liegt verborgen in der eigenen Stimme. Wenn dir jemand zuhört; er dir sein Ohr leiht, dann ist das eine sehr angenehm-intime Beziehung. Durch das gesprochene Wort kannst du viel mehr Emotionen und Persönlichkeit vermitteln, als in Schriftform. Dadurch bindest du den Zuhörer an dich. Das Tollste, was mir ein Zuhörer meines Podcasts mal gesagt hat: „Gordon, wir sprechen ja jetzt zum ersten Mal miteinander, aber ich habe das Gefühl, dass ich dich schon sehr lange kenne.“. Dabei ist es auch vollkommen egal, wie deine Stimme klingt. Hauptsache, sie ist authentisch. Und das ist sie, wenn du es auch bist.
  • Mobiler Zugang wird immer einfacher und leichter: Während Bloglesen auf einem richtigen Bildschirm am meisten Spaß macht, ist der Genuss von Schrift auf Smartphone-Displays eher eine Zumutung. In unserer immer mobiler werdenden Welt ist Audio das Mittel der Wahl. Ich freue mich jeden Montagmorgen auf meinen Lieblingspodcast und weiß, dass ich die nächste halbe Stunde im Auto perfekt unterhalten und informiert werde. Versuch mal einen Blog im Auto zu lesen! Wobei…versuch es besser nicht!
  • Erreiche eine neue Zielgruppe: Eine einfache und brutale Wahrheit…es gibt Menschen, die lesen nicht gerne. Ich würde nicht von mir behaupten, dass ich nicht gerne Blogs lese. Ich habe nur nicht genügend Zeit dafür, weil ich auch Zeit mit meiner kleinen Tochter verbringen will. Deswegen bin ich dankbar, wenn es Blogs zum Zuhören gibt. Dann kann ich mir die Kopfhörer ins Ohr stecken, wenn Ida im Kinderwagen eingeschlafen ist. Du siehst, ich könnte deine Zielgruppe sein. 😉
Was könnten erste Schritte in Richtung Audio-Produktion sein?

Einen ersten Schritt in Richtung „mehr Sichtbarkeit durch Audio“ zu gehen, ist weniger schwer, als du vielleicht denkst.

  • Zuerst brauchst du ein gescheites Mikro: Ich habe hier vor einigen Wochen einen Artikel über meine Mikrofonempfehlungen geschrieben und da ist für jeden Geldbeutel was dabei.
  • Dann brauchst du eine gute Aufnahmesoftware: Ich empfehle in meinen Kursen meist AUDACITY, weil es komplett kostenfrei, plattformübergreifend und sehr gut ist. Wenn du schon Teil der Podcast-Helden-Community bist, dann hast du mein Tutorial dafür schon. Wenn nicht, dann ist hier der Weg dahin! Wenn du das Tutorial durch hast – es ist auch Teil meines Kurses -, bist du in der Lage selber Audio aufzunehmen! 😉
  • Es muss nicht direkt ein richtiger Podcast sein: Ein Podcast ist per Definition eine Audioreihe, die du abonnieren kannst. Ein Audio in deinem Blog ist somit kein Podcast, sondern nur…ein Audio in deinem Blog. Aber das ist ein schneller und auch erfolgreicher Einstieg in die Welt des Audio-Marketings. Du könntest also einfach deine Blogartikel, die du jetzt schon hast, als Audio-Datei hinzufügen. So kann der Besucher entscheiden, ob er lesen oder zuhören will. Ein kleiner Tipp noch von mir: Schreibe in deinem Blog so, wie du auch sprechen würdest. So wirken abgelesene Versionen deiner Artikel nicht „hölzern“ oder „abgelesen“.
  • Audio-Freebie oder Hörbuch anstatt des obligatorischen eBooks: Machen wir uns nichts vor. Sobald es an ein Freebie für deine potentiellen Newsletter-Abonnenten geht, haben die meisten ein eBook im Sinn. Keine schlechte Idee, bitte nicht falsch verstehen. Aber wir werden „totgeschlagen“ mit kostenfreien eBooks zu einem bestimmten Thema. Meist ist da auch noch das typische Buch mit dem Titel am digitalen Buchrücken abgebildet und das wäre mir zu wenig. Damit ich abonniere, muss das Thema schon RICHTIG gut passen. Keine Frage, es gibt diese eBooks – mehrwertige, problemlösende und geile eBooks. Wie wäre es aber stattdessen mal mit einem Audio-Kurs für deine Abonnenten oder zumindest eine Hörbuchversion vom eBook? Damit würdest du dich abheben und trotzdem Mehrwert bieten. Und eine Hörbuchvariante ist keine große Sache: Sprich deinen Text und nimm ihn auf. Der Zuhörer wird sich etwas mehr verbunden fühlen, weil er deine Stimme kenn.
Wage den nächsten Schritt in deinem Marketing

Ganz hinten in deinem Kopf ist vielleicht noch der ein oder andere Zweifel oder eine kleine Befürchtung.

„Schaffe ich das?“

„Ist meine Stimme dafür passend um einen Podcast selber zu machen?“

„Was ist, wenn ich kein gutes Feedback bekomme?“

Das ist ganz normal. JEDER meiner Teilnehmer kam mit Ängsten derart in meine Kurse und am Ende gab es immer großartige Ergebnisse. Ich weiß, dass es ein großer Schritt ist, sich derart nah zu zeigen, aber es lohnt sich!

Es muss ja am Anfang kein durchgestylter Megapodcast werden! Starte langsam. Starte unperfekt. Und werde später immer besser.

Dazu passt dieses wunderbare Zitat:

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

– Vincent van Gogh

Ich hoffe, ich konnte dir mit Mut, Tools und Wissen weiterhelfen?! Wenn du Fragen hast, dann komm in meine kostenfreie Sprechstunde.

Fragen, Kritik und Feedback zu diesem Artikel kannst du aber auch gerne in den Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich darauf!

Bis dahin,

dein Gordon Schönwälder

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KOMMENTARE

20 Kommentare

  • Danke für den immer noch aktuellen Einsteigerartikel und Deinen tollen Podcast! Nach dem Affenblog-Podcast höre ich Dich nun bei meinen Fahrten auf der Autobahn in Podcast Helden und genieße nicht nur die ganzen Informationen, sondern auch einen der großen Vorzüge von Podcast. Kompliment!
  • Hey, Klasse! Super, dass ich dir helfen konnte! ;)
  • Hallo Gordon, viele gute Tipps! Allerdings wird mir der Schritt von Philippe, zum bloggen, zu den Coaches und dann zum podcasten nicht ganz klar....

    Viele Grüße! peter
  • Hallo Peter,

    die Story um Philippe sollte eigentlich nur eines zeigen: So gut wie jeder bloggt und man muss sich verdammt ins Zeug legen, um als neuer Blogger aus der Masse herauszustechen.
    Audio wiederum nutzen noch nicht viele. Und jetzt einzusteigen, kann DER Vorteil gegenüber den anderen Bloggern sein.

    Grüße,

    Gordon
  • Hallo Gordon,

    das ist wieder einmal ein toller Artikel. Ich habe jetzt auch alles zusammen, was ich für meinen Podcast brauche. Deine Tipps konnte ich auch sofort umsetzen.

    In den kommenden Wochen kann es mit einem Finanzrocker-Podcast also losgehen. Und alles wegen dem Affenblog on Air und den Podcast-Helden. Du hast echt verdammt gute Arbeit abgeliefert. Und dass Du nun den Absprung zum selbstständigen Unternehmer dadurch schaffst, hast Du Dir wirklich verdient! Mach weiter so!

    Viele Grüße
    Daniel von Finanzrocker.net
  • Wow, dann hab ich meinen Job ja echt gut gemacht - sehr geil! ;)

    Vielen Dank für dieses grandiose Feedback. Ich bin sehr gespannt, wie dein Podcast wird und ich hoffe, du hälst uns hier auf dem Laufenden?!

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Hallo Gordon, das ist mal wieder eine Idee auf die ich eigentlich selbst hätte kommen können ... ein Hörbuch als Freebie .... :)
    Das werde ich mal ernsthaft überlegen und schauen, was in meiner Content- Schatzkiste so schlummert.
    Jedenfalls herzlichen Dank für die Idee.
    Viele Grüße
    Gerlinde
  • Hallo Gerlinde,

    bestimmt sitzt du auch auf einem wahren Fundus von guten Inhalten. ;)
    Schön, dass ich dir diesen Floh ins Ohr setzen konnte.

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Lieber Gordon,
    ich kann Deine Punkte nur unterstreichen! Ich bin ja selber seit Anfang des Jahres mit meinem Podcast unterwegs. Und das macht nicht nur Spaß (!), sondern bringt auch Aufmerksamkeit und zu guter Letzt Kunden :-)
    Wichtig finde ich, dass ein Konzept vorliegt. Einfach nur loslegen reicht (heutzutage) nicht unbedingt. Bei mir war klar, dass ich die Podcasts auf jeden Fall für Interviews nutze. Zusätzlich werde ich sicher noch den ein oder anderen Blogartikel von mir vertonen. So kann jeder für sich die Wahl treffen: Hören oder lesen?
    Liebe Grüße, Andrea
  • Hallo Andrea,

    das machst du auch echt verdammt gut und ich kann mir vorstellen, dass der Podcast neben Infotainment auch ein waschechtes Akquisewerkzeug ist. Der Erfolg bei iTunes' NEU UND BEACHTENSWERT gab dir auf jeden Fall recht. ;)

    Grüße,

    Gordon
  • Also ich habe "Blut geleckt". Bringe jetzt gleich mein Laptop weg und lasse ihn von einem Experten "überholen", da er seit gut einer Woche ein "Eigenleben" führt. Und dann soll es los gehen. Habe mich im übrigen schon daran probiert...und werde sicherlich noch ein bisschen üben und daran feilen müssen. Was mich gestört hat, war so ein leichtes Rauschen im Hintergrund. Ist das immer so? Liegt es am Mikro? Benutze so ein ganz einfaches Headset.

    Ich freue mich für dich Gordon, dass du deinem beruflichen Ziel immer näher kommst.
  • Hallo Gina,

    super, dass du auch mit Audios arbeiten willst. ;)
    Ja, das Rauschen kommt wegen des Mikros in die Aufnahme. Du kannst das Rauschen aber entfernen und in dem Tutorial von mir ist ein entsprechendes Video. Konntest du das schon sichten?

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Da kann ich Gordon nur zustimmen.

    Das Ganze ist - Schritt für Schritt durchgeführt - weniger schwierig und macht zumindest mir richtig Freude. Auch wenn noch nicht alles 100% perfekt ist, aber das wird kommen.

    Mit jedem Podcast macht man mehr Erfahrung und erkennt auch immer mehr, wie es noch besser gehen kann.

    Insofern: Nur Mut.

    Meinen 2 Wochen alten Podcast "Der Coach für Unternehmer" gibt es bei i-tunes und Stitcher, die Folgen auch hier unter http://www.coach-fuer-unternehmer.com/unternehmerpodcast, für den, der mal reinhören (oder besser gleich abonnieren will;) ).

    Den Podcast-Kurs von Gordon kann ich dazu nur empfehlen, ich bin den von ihm vorgegebenen Weg Schritt für Schritt gegangen und nach 4 Wochen war es dann soweit.

    Viele Grüße

    Jörg Mann
  • Hallo Jörg,

    es ist wie bei allem im Leben. Am Anfang ist es am schwersten! ;)
    Das Ergebnis bei dir und deinem Podcast ist auf jeden Fall hörenswert.

    Beste Grüße,

    Gordon
  • Sehr cooler Beitrag.

    Macht mir die Podcasts noch ein wenig schmackhafter. Mal schauen ob ich dieses Jahr noch einen hinbekomme ;)

    Viele Grüße
    Vladimir
  • Vielen Dank Vladimir,

    der Weg dahin ist einfacher, als du denkst! ;)

    Grüße,

    Gordon

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