Rode Smartlav: Der Allrounder für mobiles Podcasting und laute Umgebungen

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Shownotes

Was ist überhaupt ein RODE Smartlav?

Eins vorweg: Im Normalfall nehme ich nicht damit auf. Das mache ich nur, wenn ich mobil und unterwegs aufnehmen will und das ZOOM H2n nicht dabei habe, bzw. wenn ich ein Facebook-Live-Video drehe.

Das RODE Smartlav ist ein Ansteck- oder Lavaliermikrofon. Das klemmst du dir einfach ans T-Shirt, die Bluse oder ans Hemd und steckst das andere Ende in dein Smartphone. 

Im Ursprung kannte ich das nur als reines Mikrofon für iPhone und iPad, aber die Liste der Android-Smartphones, die das RODE Smartlav auch unterstützen ist recht lang. Also kannst du auch als Android-Nutzer fast bedenkenlos zuschlagen.

In der Regel wird das Smartlav sofort erkannt (ohne, dass das Smartphone) irgendwas sagt und du kannst damit aufnehmen.

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Für welche Einsatzgebiete eignet sich das RODE Smartlav?

Es ist ein dynamisches Mikrofon und nimmt daher nicht so viel Umgebungsgeräusche auf. Deswegen eignet sich das RODE Smartlav besonders für relativ laute Umgebungen mit Straßenlärm, vielen Menschen, etc. 

Mein Kollegen Christian Müller und Heike Stiegler nutzen es gerne für Interviews auf Messen und anderen Veranstaltungen. Beide, Heike und Christian, kann ich dir übrigens wärmsten ans Herz legen, wenn du mobil aufnehmen willst. 

Wenn du Interviews in lauter Umgebung aufnehmen willst, brauchst du für diese mobile Lösung noch ein zweites Smartlav. Beide Ansteckmikros steckst du in einen Adapter (RODE SC6) und steckst diesen wiederum in dein Smartphone. 

RODE Smartlav

(Abbildung: Du siehst ein RODE Smartlav im Adapter und den Kopfhörer im entsprechenden Ausgang)

ACHTUNG: Du bekommst beide Sprecher/innen auf EINE Spur. Du solltest also eine Testaufnahme machen und schauen, dass beide Sprecher ungefähr gleich laut sind. 

Aber nicht nur auf Messen ist das Ding eine gute und gleichzeitig günstige Wahl. 

Auch beim mobilen Podcasting kannst du es einsetzen. 

Zwar versuche ich unterwegs immer das Zoom H2n am Start zu haben, aber aus Platzgründen geht das nicht immer. Was aber immer Platz findet, ist das kleine RODE Smartlav, das in einem kleinen Säckchen geliefert und geschützt wird. 

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Das passt wohl wirklich in die kleinste Tasche! 

Wie ist der Klang?

Ganz ehrlich?! Im Vergleich zu einem "großen" Mikrofon ist das natürlich etwas dumpfer und nicht ganz so facettenreich im Klang. 

Aber man darf auch nicht vergessen, dass das Ding quasi winzig ist. Dafür ist der Klang echt verdammt gut und vor allem, wenn man den Preis dagegen hält, der wirklich überschaubar ist. Das RODE Smartlav kostet aktuell 57,- EUR bei Amazon

Mein Fazit: RODE Smartlav im Einsatz

Mobil und bei Facebook Live ist das RODE Smartlav immer am iPhone dran. Der Zuschauer oder Hörer bemerkt unbewusst, dass nicht viel Raum zwischen dir und ihm ist. Beim mobilen Podcasting oder bei Interviews in lauteren Umgebungen machen die Aufnahmen wirklich Spaß. Ein weiterer Vorteil ist, dass du Interviewpartnern nicht immer ein Mikrofon unter die Nase halten musst. Das ist für dein Gegenüber meist angenehmer und dein Arm wird irgendwann nicht schwer. 

Im Vergleich zu einem Studiomikrofon wie dem RODE Podcaster* oder auch einer Mischlösung wie das Zoom H2n, bemerkt man natürlich einen dumpferen Klang, an den man sich aber schnell gewöhnt. Meist fällt es eh nur im Vergleich auf. ;)

Okay, das war mein kleiner Quick-Tipp. Nutzt du das Smartlav schon? Wie sind deine Erfahrungen? Schreib mir gerne einen Kommentar! ;)

KOMMENTARE

1 Kommentar

  • Ja, ich nutze es für meine Video-Aufnahmen bei Youtube. Die Videos werden hauptsächlich im Interview und Erzähl-Style 1:1 gerichtet in die Kamera aufgenommen. Das Mikrofon liefert dabei einen weitaus besseren Sound, als das interne Kamera-Mikrofon. Hier habe ich eine Canon M3 verwendet.

    Auf meinem Youtube Channel "Jan Schulze-Siebert" kannst du auch den Unterschied zwischen meinen alten Videos und den neuen im Ton hören.

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