Personal Branding – Wie du zur unverkennbaren Marke werden kannst

Personal Branding – Wie du zur unverkennbaren Marke werden kannst

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Personal Branding„Hey, du bist doch der Typ mit dem Podcast, oder?!“, sagte die Frau zu mir, als wir uns das erste Mal trafen.

„Ja!“, sagte ich stolz-schmunzelnd zu ihr und fragte, „Woher kennst du mich?“

„Aus Facebook. Aber ich muss gestehen, dass ich deinen Namen nicht mehr weiß!“

„Ein wichtiger Schritt ist getan!“, dachte ich mir.

Die Dame wusste nicht, wie ich heiße, aber sie hat mich erkannt. Mein Gesicht assoziiert mit meinem Blog oder mit meiner Facebook-Seite.

Wie großartig ist das!?!

Das liegt aber nicht daran, dass ich ein ganz besonders toller Hecht bin, sondern weil ich ein paar Regeln einhalte.

Und hier verrate ich sie dir!

Was ist überhaupt eine Marke?

Wir benutzen keine Taschentücher, wir fragen nach Tempos.

Wir wechseln keine Windeln, sondern Pampers.

Wir suchen nicht in Suchmaschinen – wir googlen. Selbst wenn wir bei Bing, Yahoo oder sonst wo suchen…wir googlen trotzdem.

Letztens suchte ich bei iTunes nach Musik und Denise fragte mich, was ich da mache. Ich sagte: „Ich google in iTunes nach Musik.“ – so weit ist es schon gekommen! 😉

Die oben genannten Firmen haben sich mit ihrem Namen in den Duden gearbeitet – so weit will ich hier aber nicht gehen, wenn ich von einer Marke spreche. Ich meine da eher die ganz bewusste Assoziation von einem Thema zu einer Person. Mara Stix hat in einer ihrer letzten Artikel „Personal Branding“ angesprochen. Ich wusste vorher nicht, was das überhaupt ist.

Sie geht davon aus, dass man kein Alleinstellungsmerkmal braucht, um erfolgreich zu sein. Sie ist da nicht die einzige, die so denkt – ein erfrischender Wind in unserem Business.

Mara sagt, dass es jeder durch seine Persönlichkeit und sein Thema einzigartig ist und deswegen automatisch nicht kopiert werden kann. Der Umkehrschluss ist also: DU bist mit deiner Person in Kombination mit deinem Thema dein eigenes Alleinstellungsmerkmal.

Also gilt es auf dem Weg zur Marke auch deine Persönlichkeit zu zeigen!

Wenn du was tust, dann mach es mit Leidenschaft

Leidenschaft für das, was wir tun, sollte die absolute Grundlage sein.

Nicht nur, damit wir unsere Ressourcen schonen und zufrieden sind, sondern auch, damit wir die Begeisterung ausstrahlen, die wir als Marke ausstrahlen sollten.

Wir müssen brennen für das, was wir tun!

Wenn andere sehen, für welche Themen wir uns begeistern…wofür wir morgens gerne aufstehen…erst dann werden sie erkennen, wofür wir stehen. Wenn wir uns in den neuen Medien mit einem Projekt zeigen, von dem wir nicht voll und ganz überzeugt sind, fallen wir durchs Raster.

Begeisterung und Leidenschaft fällt auf! Das ist, was uns sichtbar macht!

Verbinde deine Person medial mit deiner Leidenschaft

Ich hatte etwas weiter oben geschrieben, dass deine Person und dein Thema Alleinstellungsmerkmal genug sind. Warum solltest du dein Thema/deine Leidenschaft denn jetzt noch bewusst mit deiner Person verbinden?

Weil du in den neuen Medien ERST DANN so wahrgenommen werden kannst, wie du wahrgenommen werden willst.

Du musst also „medial in deiner Leidenschaft baden“ – wie geht das?!

  • Teile, poste und tweete nur Dinge, die zu dir und deinen Themen passen. Katzenbilder haben auf deiner Firmenseite nichts zu suchen. Es sei denn, es sind deine eigenen, wenn du dich als Privatperson zeigen willst.
  • Wenn du etwas in die Welt postest oder bloggst, dann wollen deine Leser oder Hörer wissen, WARUM du es tust. Deswegen rede mit den Leuten. Zeige deine Meinung und Position.
  • Wechsel nicht quartalsweise dein „Kerngeschäft“. Ein Wechsel in der Strategie ist vollkommen normal und ist auch ein Zeichen von Wachstum. Wenn es aber alle „Nase lang“ passiert, dann wirkt das von außen eher unsicher und unstetig. Vielleicht wirkt es sogar nach einem Trittbrettfahrer.
  • Sag deinen Besucher bei Facebook, Twitter, auf deinem Blog oder deinem Podcast in der Beschreibung, wofür du mit deinem Namen stehst (mach es wie HIPP). Mitunter wird es bei den ersten Posts nicht so deutlich und es kann nicht schaden, den Besucher schon im Vorfeld zu informieren.
  • Vermittle nicht nur WAS du tust, sondern auch WARUM du es tust. WARUM gibt es dein Business?! Nicht, damit du Geld verdienst, das ist der Nebeneffekt deiner Arbeit. Was willst du erreichen mit deiner Firma? Was willst du deinen Kunden ersparen?
  • Zeig dich aber auch als Person. Nicht gläsern, aber menschlich.
Sei auf mehreren Ebenen sichtbar

Ein Blog ist gut. Keine Frage.

Das Coole an Blogs ist, dass sie schnell erstellt und schnell mit Leben gefüllt sind. Der Nachteil, der daraus resultiert…es gibt Unmengen an Blogs da draußen und aus der Masse herauszustechen, ist schwierig.

Deswegen solltest du dich, deine Person und deine Leidenschaft noch auf anderen Kanälen präsentieren.

Da mir als zielgruppenloser Coach für jedermann die Klienten ausblieben, habe ich zusätzlich zum Blog mit dem Podcasten angefangen. Darüber habe ich zwar nicht mehr Klienten gewonnen, aber ich wurde viel sichtbarer. Videos waren bisher nicht so ganz mein Ding, weil mir in unserer kleinen Wohnung die Räume und die Beleuchtung fehlt, die ich für Videos bräuchte. Zumindest für die Art Videos, die mir vorschweben.

Da kommt noch mein „Sei perfekt“-Antreiber durch, aber ich arbeite dran! 😉

Was ist schnell gemacht und hat eine hohe Sichtbarkeit?!

  • Kommentiere auf verwandten Blogs Artikel und lass deine Meinung und Ausrichtung durchscheinen.
  • Frage auch bei diesen Bloggern mal nach, ob du einen Gastartikel schreiben kannst.
  • Fang an, einen Podcast zu erstellen, um eine komplett neue Zielgruppe zu erreichen. Nämlich die, die sich nichts aus Blogs im allgemeinen machen. Außerdem wird durch eine neue Plattform dein Name mit deinem Thema bei Google verknüpft.
  • Mach ein Webinar zu deinem Thema und präsentiere deine Begeisterung. Wenn dir der Schritt zu einem eigenen Webinar noch zu groß ist, dann sei doch als Experte bei einem zu Gast. Ich habe sehr lange damit gerungen und war schlussendlich froh, dass mich Marit Alke als Fachmann zum Thema Audioerstellung in einem ihrer Webinare holte. Der Schritt zum ersten eigenen war dann nicht mehr so groß.
  • Zeichne deine Webinare auf und erstelle damit einen YouTube-Kanal. Dadurch schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen kannst du die Aufzeichnungen als Freebie zum Newsletter anbieten und/oder den wertvollen Inhalt als Video auf konservieren.
  • Habe Interviewpartner in deinem Blog oder in deinem Podcast am Start. Die bringen noch mal Mehrwert rein und durch das Teilen in ihrem Netzwerk noch eine Menge Sichtbarkeit.

All diese Tipps sind keine Garantie dafür, dass dich jeder bald mit deinem Thema assoziiert. Aber damit bist du zumindest schon mal ein verdammt großes Stück weiter. Sei auch nicht enttäuscht, wenn es vielleicht ein wenig dauert. Gerade in Nischen, in denen sich schon eine Menge Mitbewerber tummeln, kann es etwas dauern, bis du aus dem Grundrauschen des Internets sichtbar wirst.

Wenn du schon ein wenig länger am Start bist, hast du vermutlich noch einige Tipps und Tricks auf Lager, die du gerne teilen möchtest?! Dann schreib sie doch einfach als Kommentar unten hinein. Vielleicht hast du aber auch eine komplett andere Meinung als ich und möchtest das kund tun. Darauf bin ich sehr gespannt. Lass uns plaudern! 😉

Jetzt darf ich dir noch ein tolles, nahendes Wochenende wünschen und einen schönen vierten Advent!

Bis dahin,

Gordon

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KOMMENTARE

2 Kommentare

  • Hi Anika,

    das ist ja witzig! :D
    Vielleicht zeigt das, wie viel Bedarf gerade nach dem Finden der Leidenschaft da ist.

    Klasse Artikel!!!

    Dir auch eine tolle Vorweihnachtszeit.

    Gordon

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