Wie es mir endlich gelang, beim Schreiben und Skripten hochkonzentriert zu bleiben.

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Ah, schon wieder in Facebook gelandet und dumm rumgesurft. Dabei wollte ich doch nur eben sehen, wer mir da geschrieben hat.

Zack, wieder ne halbe Stunde kostbare Arbeitszeit verplempert.

Hand aufs Herz: Kennst du das nicht auch?

Manchmal willst du einfach nur dein Skript für den Podcast schreiben oder einen neuen Blogpost und schon kommt wieder irgendetwas ins Blickfeld, was deine Aufmerksamkeit saugt, wie ein trockener Schwamm das Wasser.

Minimalismus in Apps ist die Lösung

Die meisten Programm für den Mac oder den PC sind hochkomplex und können alles. Sie sind vollgestopft mit Features, neuen Gimmicks und Funktionen, die die Arbeit des Schreibenden vereinfachen sollen.

Das ist auch gut so.

Manchmal aber, wenn die Verfassung zwischen den Ohren es nicht anders zulässt, dann ist konzentriertes Arbeiten schwierig.

Aber ich habe jetzt eine Möglichkeit für mich entdeckt, die in meinem Netzwerk gar nicht mal neu ist.

Tools für ablenkungsfreies Schreiben.

Und eins davon möchte ich dir jetzt vorstellen.

Shownotes zum Video

Da ich einen Mac nutze, habe ich auch eine App dafür genommen und ausprobiert. Hier möchte ich dir aber auch für den PC ein paar Programme vorstellen. Zwar habe ich sie selber nicht testen können, aber sie sind mir aus meinem Netzwerk empfohlen worden.

Was mich jetzt brennend interessiert: Hast du auch Erfahrungen mit diesen Tools? Gibts es Strategien, wie du dich in unkonzentrierten Zeit dazu bringst, wieder fokussiert zu arbeiten?

Schreibe mir deine Gedanken und Ideen in die Kommentare.

Vielen Dank,

dein Gordon Schönwölder

KOMMENTARE

17 Kommentare

  • Hi Gordon,

    schöner Artikel! :-)

    Ich nutze seit längerem Byword (https://bywordapp.com), da ich etwas gesucht habe, was sowohl auf dem Mac als auch auf iOS funktioniert. Und ja, ich schreibe (bzw. diktiere) auch schon mal Texte auf meinem iPhone.

    Viele Grüße
    Richard
  • Hi Gordon,

    das Problem hatte ich bislang noch nicht und ich liiiiebe Software mit graphischen Elementen und Formatierungsmöglichkeiten. Von daher schreibe ich meine Blogartikel direkt in Wordpress oder sammle in OneNote oder schreibe ein Buch in iBooks. So ne "dröge" Umgebung würde mich eher blockieren.

    Ich muss eher aufpassen, dass ich mich bei der Bildersuche oder Recherche im Netz nicht verzettele und plötzlich auf anderen Seiten Infos lese und dabei auf neue Ideen komme.

    Was mir hilft, ist eine Pomodoro-Uhr, so dass ich nicht vor lauter Schreiben vergesse, mich mal zu bewegen oder was zu essen und zu trinken.

    Für mich ist noch wichtig, dass ich den Artikel nicht sofort veröffentliche, sondern ihn später nochmal redigiere. Denn meist schreibe ich die Artikel spontan aus dem Bauch heraus und wundere mich einen Tag später, was ich da so geschrieben habe. Aber da bin ich auch gerade dran und hab mir eins Deiner empfohlenen Bücher zum besseren Schreiben gekauft.

    Schön, dass es so viel verschiedene Tools und Vorgehensweisen gibt, dass für jeden was dabei ist. Man muss nur erkennen, wo seine Herausforderung liegt und dann entsprechend aktiv werden.

    Monika
  • Der Link zu Ivan Blatters Post müsste mal gefixt werden :)
  • Hi Gordon,
    schön, dass Edgar diesen Post auf meinen Schirm gebracht hat! :)

    Ich bin auch ein Fan vom ablenkungsfreien Schreiben. Ich habe schon etliche ausprobiert und mehr die Qual der Wahl, darum hier ein paar ergänzende Tipps von mir:

    Der Focus Writer von Graeme Gott ist zwar auch minimalistisch aber dennoch hübsch! Wer etwas mehr "Optik" braucht, wird damit glücklich (ich habe mit dem Bild eines Piratenschiffs 2012 beim Nanowrimo meinen Piratenroman geschrieben ...) https://gottcode.org/focuswriter/ kostenlos für Linux, Windows und Mac!

    Außerdem finde ich SimpleNote klasse. Mit diesem Editor blogge ich im Moment. Läuft im Browser und auf allen Plattformen. Ebenfalls kostenlos: https://simplenote.com/

    Last but not least: Auf Android Devices überzeugt mich der iAWriter nicht. Mein Alternativtipp: JotterPad: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jotterpad.x kostenlos mit In-App-Käufen.

    Zauberhafte Grüße
    Birgit
  • Danke für den Tipp, das werde ich gleich selber testen... Facebook ist echt grade die Pest für mich. :D

    Hinweis: Der Link zum Artikel von Ivan Blatter tuts nicht...

    Herzliche Grüße
    Bernd
  • Hallo Gordon,

    besten Dank für die Tool-Empfehlungen. Ich habe da noch zwei Browser basierte Lösungen.

    Zu einen http://www.blankpage.io mit einem ganz netten Gadget; du setzt dir ein Tagesziel an Wörtern.

    Etwas mächtiger ist da schon https://www.gitbook.com um ähnlich zu Scrivener ein komplettes Buchprojekt umzusetzen.

    Beste Grüße
    Tobias
  • Gerade noch gemerkt, der Link zu Ivan Blatter funktioniert nicht :-)
  • Hey Gordon, das ist mal eine schöne Abwechslung gewesen. Danke dafür! :)
    Frage: Welches Programm nutzt du für deinen Screencast?

    Merci. Eric
  • Hey Eric,

    sehr gerne! ;)
    Für Screencasts nehme ich Camtasia für den Mac.

    Beste Grüße,
    Gordon
  • Ich schreibe meine Texte meistens entweder ganz offline in ein Notizbuch (wobei ich auch am kreativsten mit dem Text arbeite) oder im Offlinemodus meines Laptops.
    Die Ablenkung dabei ist minimal.
  • Hallo Philipp,

    das ist ja spannend. So ganz offline?! So mit Block und Bleistift? ;)

    Grüße,
    Gordon
  • Hi Gordon,

    wer kennt dieses Problem nicht. ;-)

    Da ich zum Schreiben mein heiß geliebtes Scrivener nicht missen möchte, werde ich auf deine Tipps verzichten müssen. Dort habe ich alle Blogartikel in einem Projekt und nicht lose auf der Festplatte liegen. Scrivener hat auch einen Vollbildmodus, der keine Menüs zeigt.
    Ich mache es allerdings so, dass ich meinen (Macbook)-Bildschirm halbiere, da ich eigentlich immer ein Mindmap vor dem Schreiben erstellt habe. Sprich rechts das Mindmap und links das Schreibprogramm ohne Schnickschnack.

    Apropos Mindmap - extrem wichtig ist es, die Recherche vom Schreibprozess absolut zu entkoppeln. Und genau dafür eignet sich ein Mindmap perfekt.

    Um fokussiert zu bleiben, hilft mir in erster Linie die Pomodoro-Technik. Also 25 Minuten vollste Konzentration auf das Schreiben und dann zwingend 5 Minuten Pause mit Aufstehen usw. - hier mal ein Artikel von mir dazu:
    http://www.ausdauerblog.de/pomodoro-technik-wie-tomaten-dich-produktiver-machen/

    Viele Grüße
    Torsten vom ausdauerblog
  • Hallo Torsten,

    vielen Dank für deine Empfehlung mit Scrivener. Das hatte ich testweise auch mal geladen, aber mir war das viel zu überfrachtet. Aber so ist jeder Jeck anders, wie man hier im Rheinland sagt. ;)
    Die Pomodoro-Technik hab ich auch noch auf der Liste. Mal sehen, wann ich das mal teste.

    Grüße,
    Gordon
  • Hi Gordon,
    ja das macht viel aus!
    Ich bin ein Fan des OmmWriter am Mac... da ist auch gleich ein genialer Soundtrack dabei...

    Viele Grüße!
    Frank
  • Hallo Frank,

    vielen Dank für deinen Tipp mit OmmWriter. Hast du da auch noch einen Link für uns?
    Ich habe mich jetzt übrigens auch für Typed (Fucused) entschieden, weil da Überschriften in den verschiedenen Größen machbar und auch ein paar entspannende Sounds dabei sind.

    Grüße,
    Gordon

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