[Hardware-Tipp] Das Mikrofon meiner Wahl

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Meine Wahl des MikrosHallo, Podcast-Helden.

Ich hatte heute Morgen eine interessante Diskussion in einer Facebook-Gruppe. Dort fragte jemand, ob er einen Tipp für ein preisgünstiges und gleichzeitig hochwertiges Mikrofon bekommen könnte.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die darauf folgende Diskussion sehr angeregt geführt wurde! 😉

Auf der einen Seite gibt es die absoluten Soundliebhaber, die sich gerne mit Technik befassen und viel Zeit mit der perfekten Klangeinstellung, sowie Software und Hardware verbringen können. Zu dieser Gruppe zähle ich mich als Musiker prinzipiell auch…aber nicht in meiner Rolle als Podcaster.

Da gehöre ich zu einer anderen Gruppe! 

Als Podcaster will ich, dass es schnell geht.  Ich will mich nicht mit Vorverstärkern mit Phantomspeisung, Soundkarten in meinem stationären PC, Reglern, Einstellungen oder sonst was beschäftigen müssen. Außerdem will ich meine Episoden aufnehmen, wo ich will. Meinetwegen zusammen mit einem Interviewpartner außerhalb meines Büros oder mal im Freien, wenn das Wetter mit spielt.

Klar, könnte man vielleicht einen „besseren“ Sound rausholen, wenn man mit seinem Studiomikrofon in einen schallschluckendem Raum sitzt und die „perfekte“ Studioumgebung hat.

Aber mal ganz ehrlich: Welcher Podcaster, gerade am Anfang, möchte das?! Wer möchte Zeit, Energie und Geld  in teure Hardware und Software investieren, wenn er erst einmal einsteigen möchte?!

Ich will als Podcaster ein Mikrofon haben, dass einen hervorragenden Klang hat und ich einfach nur mit einem USB-Kabel an meinen Rechner anschließe. Fertig.

Auf der Suche nach „meinem“ Mikro habe ich eine Menge ausprobiert und einiges an Testberichten gelesen. Schlussendlich habe ich mich für das RODE PODCASTER entschieden.

Untitled design Kopie

Was mag ich daran:
  • Der Vorverstärker ist integriert, also sind keine anderen Geräte zum Zwischenschalten nötig. Auch keine spezielle Soundkarte oder so’n Kiki! 😉
  • Der Klang ist für ein USB-Mikrofon wirklich, wirklich gut! Die Tiefen und Mitten kommen sehr schön und natürlich rüber. Viele dieser USB-Mikros haben ein Grundrauschen, dass man in leisen Passagen oder zwischen den Sätzen hören kann. Besonders, wenn der Aufnahmepegel höher eingestellt werden muss. Das muss man dann mit entsprechenden Kompressoren wieder beheben. Ich benutze den Podcaster inzwischen auch bei Skype-Interviews oder anderen Gelegenheiten, wo ich ein Mikro brauche. Wie sich ein Podcast damit anhört, könnt ihr hier hören (Checkt da die letzten Episoden vom Lösungsmittel-Podcast oder dem Praxis-Praxis-Tipp). Oder hier das Begrüßungsaudio auf der Startseite als weiteres Beispiel.
  • Die Verarbeitung ist absolut hochwertig. Das Ding besteht fast komplett aus Metall, was es sehr widerstandsfähig, aber auch etwas kopflastig macht. Ein einigermaßen gutes Stativ macht das Ganze aber wieder wett.
  • Es gibt einen Monitor-Output am Mikro selber. Dort kann ich meine Kopfhörer anschließen und mich bei der Aufnahme selber hören. Dadurch habe ich eine Echtzeit-Kontrolle meiner Stimme bei der Aufnahme.
  • Der Treiber für das Mikro lädt sich von selber. Ich habe es noch nicht bei einem Windows-PC ausprobiert, aber mein Mac sucht sich die entsprechende Software selber. Einstecken, auswählen und loslegen.
Was kann man noch gebrauchen?

Mittlerweile habe ich mir auch die dazu gehörige Spinne gekauft. Das ist das netzartige Ding, an dem das Mirko befestigt ist. Das sorgt dafür, dass Stöße an den Schreibtisch, Trittschall durch die Schuhe, etc. abgefedert und nicht als Vibrationsgeräusch auf der Aufnahme landet.

Ebenfalls sinnvoll für eine gerade Sitzposition am Schreibtisch bei der Aufnahme ist ein Studioarm. Der sorgt für die nötige Flexibilität beim Sprechen und Sitzen.

Das ist natürlich alles kein Muss. Das Rode kann man mit dem mitgelieferten Adapter auf so ziemlich jedes Stativgewinde schrauben.

Ich denke, es ist klar geworden, dass ich ein absoluter RODE-Fan bin. 😀 Aber die Qualität ist für den Preis absolut gut. Und für mich das perfekte Bindeglied zwischen den eher günstigen Einsteiger-Mikros mit einem entsprechenden Klang und den klanglich perfekten Studiomikrofonen und dem dazugehörigen Preis.

Zwischenzeitlich hatte ich mir ein deutlich teureres Mikrofon von SHURE gekauft, dass ich mit meinem Vorverstärker nutzte. Im Endeffekt habe ich letzteren wieder in den Proberaum gestellt, das SHURE zurückgeschickt und das RODE behalten.

Aber jeder hat natürlich seine persönlichen Vorlieben und es gibt so etwas wie das „richtige Mikrofon“ natürlich nicht. Wenn noch Fragen offen sind, dann stellt sie gerne als Kommentar oder schreibt mir eine Nachricht.

Ich bin gespannt, welche Mikros ihr benutzt. Das könnt ihr gerne auch in die Kommentare schreiben! 😉

Bis dahin.

Euer Gordon Schönwälder

KOMMENTARE

14 Kommentare

  • Gerade wenn man anfängt sich mit dem Thema Podcasten auseinander zu setzen, steht man vor der Frage nach der angemessenen Technik. Als fleißiger Podcast-Hörer hat man von der Gestaltung von Podcast-Folgen sicherlich schon mal eine gute Idee. Von der Technik, die man ja beim Hören nicht sieht, aber eben nicht... daher vielen Dank für die Tipps zum ersten Mikro!
  • Super! Ich wusste (noch) gar nicht, dass es auch USB-Mikros in dieser Qualität gibt! Top!
  • Hallo, Peter!

    Ja, die Qualität und die "Digitalisierung" vom Klang wird immer besser. Das Podcaster ist ein Beleg dafür, dass sich USB-Mics nicht hinter anderen verstecken zu brauchen.
    Was benutzt du denn?

    Grüße,
    Gordon
  • Gute Empfehlung für Podcasts. Generell ist für Sprachaufnahmen noch ein Popschutz empfehlenswert.
  • Jepp, guter Tipp! Ein Popschutz lässt Knalllaute wie "B" und "P" nicht so laut und "explosiv" sein! ;)
  • Das Rode Podcaster hat einen integrierten Popschutz weshalb ein separater Popschutz eigentlich nicht notwendig ist.

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