In sieben Schritten zum erfolgreichen Podcast – Teil 2/3

3. Bringe Mehrwert für deine Zuhörer

in dieser dritten Lektion zeige ich dir einen ganz einfachen Trick, wie du ganz leicht Mehrwert für deinen Hörer schaffst. Das gilt übrigens nicht nur für Podcaster, sondern natürlich auch für deinen Blog oder deine Videos. Vermutlich wendest du diesen Trick sogar schon an, ohne es zu wissen.

Denn: Du liest diese Zeilen und ich vermute, dass du einfach daran interessiert bist, NOCH besser zu werden.

Das sind die besten Voraussetzungen, aber nun gehts erst mal los! 😉

Was macht einen schlechten Podcaster aus?!

Podcasts und Blogs boomen, das ist gar keine Frage.

Viele Blogger, Berater, Trainer und Coaches springen auf diesen boomenden Audio-Zug auf und zeigen sich den Menschen, die lieber hören, als lesen.

Doch der allmähliche Sprung der Quantität bringt nicht immer auch Qualität mit sich – im Gegenteil. Zwar sind die Soundqualitäten heutzutage durch die Bank ganz gut und man muss auch nicht viel Geld ausgeben, um an Jingles und ähnliches zu kommen, aber einen Podcast inhaltlich gut zu machen…das ist die Herausforderung.

Was in vielen Podcasts zu finden ist?!

Die Weltmacht mit drei Buchstaben: ICH!

Viele Podcasts scheinen rein aus Marketinggründen zu existieren und das ist schade. Da wird nach Herzenslust über die eigenen Kompetenz geschwärmt, die eigenen Produkte vorgestellt, Rezensionen gepredigt und das war es auch schon fast.

Viel heiße Luft und wenig Substanz.

Der Punkt ist…und das ist lediglich meine Meinung…ein Podcast soll Menschen begleiten. Als Podcaster darf man stolz auf jede Person sein, die das eigene Werk abonniert und das erreicht man langfristig nur auf einem Weg:

Habe die Bedürfnisse deiner Zielgruppe klar vor Augen und begeistere mit Mehrwert

In der Regel kennen Blogger und Coaches die Nöte und Sorgen ihres Publikums, bzw. ihrer Zielgruppe. Das ist durchaus sinnvoll, um strategisches Marketing zu machen.

Das bedeutet, dass die erste Möglichkeit darin besteht, aus dem Fundus deiner Erfahrung zu schöpfen. Du hast vielleicht immer wiederkehrende Fragen an dich oder Themenwünsche aus deinem Blog, die immer wieder auftauchen?

Perfekt?

Dann kannst du daraus wunderbare Podcast-Epsioden gestalteten, die deinen Leuten wunderbar helfen kann.

Wenn du noch keine genaue Vorstellung hast, was deine Zielgruppe gerne hören möchte, dann kannst du sie einfach fragen.

Es gibt daran nicht auszusetzen, deine Leute nach ihren Wünschen, Probleme oder Meinungen zu fragen. Das ist durchaus professionell.

Wenn du schon einen gut besuchten Blog hast, dann kannst du dort einfach nach Vorschlägen fragen. Entweder in den Kommentaren oder etwas anonymer per Mail an dich. Erfahrungsgemäß ist die Hemmschwelle etwas größer, wenn man nur als Kommentar seine Vorschläge abgeben darf. Ich denke, es liegt daran, dass es ein Stück weit Selbstkundgabe ist, wenn man ein bestimmtes Thema vorschlägt. Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung.

Was ich ein paar Mal sehr erfolgreich gemacht habe, war folgendes:

Ich habe auf Facebook ca. 7 Vorschläge gemacht, die ich durchnummeriert habe. Ich fragte meine Follower, ob sie gerne an der Entwicklung der Seite mitwirken wollen und bat sie einfach eine Zahl in das Kommentarfeld zu schreiben – die Zahl zum passenden Vorschlag.

Dadurch, dass sich die Teilnehmer der Umfrage nichts selber aus den Fingern saugen und nur eine Ziffer posten mussten, war die Teilnahme erstaunlich gut und für mich absolut hilftreich.

Was tun, wenn du weißt, was deine Zielgruppe will?

Viele Podcaster und Blogger haben Angst, dass sie zu viel Information herausgeben und ihren potentiellen Klienten so sehr helfen, dass sie sich durch den Service selber das Wasser abgraben. Aber dieser Gedanke ist etwas kurzsichtig.

Du kannst einen Großteil deines Wissens verschenken und wirst dennoch gebucht – denn Menschen buchen Menschen. Deine persönlichen Kompetenzen und Eigenschaften als Coach oder Berater kannst du nicht „abgeben“ und genau DAS wird im Endeffekt gebucht. Ich gebe mit diesem Kurs eine Menge Inhalte aus meinen Bezahlkursen weiter – kostenfrei.

Für manche reicht das, aber manche würden gerne persönlich begleitet werden. Und die, die dich vielleicht nicht buchen, weil ihnen dein Blog oder Podcast ausreicht…die sind dankbar und werden dich bestimmt weiter empfehlen.

Fazit

Lerne deine Zielgruppe möglichst genau kennen und löse deren Probleme. So schaffst du Mehrwert, wirst gebucht oder zumindest weiter empfohlen.

Durch das großzügige Weitergeben von Wissen limitierst du dich nicht selber, sondern wirst um so mehr als Fachkraft auf deinem Gebiet wahrgenommen. Du kannst dir sämtliche Medizinbücher der Welt durchlesen – das macht aus dir keinen guten Arzt. Sondern erst deine Erfahrung in deinem Gebiet machen dich so wertvoll.

Deswegen: Sei ruhig großzügig.

4. Noch mehr Mehrwert durch die richtigen Interviewpartner

Am 14. Februar 1981 moderierte Frank Elstner zum ersten Mal die Sendung „Wetten dass…“ im ZDF.

Nach über 214 Sendungen mit wechselnden Moderatoren wird die größte, europäische Show in diesem Jahr eingestellt.

Was machte diese Sendung so erfolgreich über eine so lange Zeit? Aus meiner Warte liegt es an zwei fundamental wichtigen Dingen. Zum einen ein recht entspanntes und nicht bierernstes Konzept mit einem gleichzeitig hohen Anspruch an sich selber und zum anderen an interessanten Wettpaten oder Musikgästen.

Stell dir mal vor, das Frank Elstner, der die Sendung erfand, von vorn herein alles selber gemacht hätte – ohne Gäste.

Das wäre langweilig gewesen…sterbenslangweilig. Und als Blogger und Podcaster können wir uns davon eine große Scheibe abschneiden.

Du bringst noch mehr Mehrwert für deine Hörer

Deine Sicht auf die Themen und Probleme, die deine Hörer haben und die von dir gelöst werden, ist schon eine feine Sache. Immerhin bist der Experte auf deinem Gebiet, wenn du dich so positioniert.

Wenn du aber jemanden an Bord hast, der zu einem bestimmten Thema noch zusätzlich etwas zu sagen hat, dann bereichert das deinen Inhalt ungemein.

Eine andere Person hat andere Sichtweisen und andere Erfahrungen als du und wenn er dann noch ein Fachmann auf seinem Gebiet ist, dann ist es perfekt.

Du musst nicht den ganzen Inhalt selber liefern

Irgendwann sind die dringenden Themen des Anfangs abgearbeitet und nicht selten erleben Blogger und Podcaster das Gefühl der Ratlosigkeit.

„Was soll ich denn jetzt als nächstes für ein Thema angehen?!“

Dabei muss das nicht sein, denn eine Podcastepisode mit einem Gast musst du allenfalls inhaltlich etwas strukturieren. Du kannst im Vorfeld ein paar Leitfragen formulieren und deinem Gast zusenden. Diese Fragen sollten natürlich zu deinem Thema passen und deine Hörer interessieren.

Ich erinnere mich an mein erstes Interview für Podcast-Helden ON AIR mit Ulrike Zecher. Wir hatten kein Skript, wir hatten allenfalls ein paar Leitfragen, haben uns aber im Interview die Bälle so zugeworfen, dass am Ende eine Menge interessanter Dinge herauskam.

Vertraue auf die Chemie, die sich spontan entwickelt und höre auf dein Bauchgefühl wenn du spontane Fragen stellen willst. Du musst ein Interview nicht durchchoreografieren, damit es Mehrwert hat.

Mach dir weniger Arbeit! 😉

Dein Interviewpartner wird „seine“ Episode vermutlich mit seinem Netzwerk teilen

Interviewees sind nicht selten selber stolz in einer Show zu sein, auch wenn sie vielleicht wesentlich bekannter sind, als du zu diesem Zeitpunkt. Deswegen ist auch die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie dieses Interview auch weiter teilen.

Und dadurch gelangst du ins Scheinwerferlicht und erweiterst so deine Sichtbarkeit! Perfekt!

Jemand googlet deinen Interviewpartner und findet dich

Der Punkt, der jetzt kommt, ist ein Nebeneffekt. Das möchte ich hier betonen.

Es geht darum, dass du natürlich den Namen deines Interviewpartners in den Episodentitel einbauen wirst. Gibt dann jemand den Namen deines Gastes bei Google ein, wird auch dein Podcast irgendwo in den Suchergebnisse sein.

Insofern ist das auch eine sinnvolle Maßnahme für die Suchmaschinenoptimierung.

Aber hier noch mal meine „Ermahnung“: Lass das nicht die Hauptmotivation für deine Suche nach Gästen sein. Das kann ein guter Nebeneffekt sein.

Wenn du nur auf der Suche nach einem Trittbrett bist, auf dem du mitfahren kannst, bist du schneller weg vom Fenster, als dir lieb ist.

Deswegen: Lade Gäste ein, um deine Show zu bereichern, deine Hörer zu unterhalten und Mehrwert zu schaffen. Das ist das, was zählt!

Wie findest du die passenden Gesprächspartner?

Diese Frage wird mir in Trainings oder Coachingterminen von angehenden Podcast-Helden sehr oft gestellt. Der Hintergrund ist der, dass wir dazu neigen, uns gerade am Anfang unserer Karriere im Internet selber klein zu machen. Deutlich kleiner, als wir sind.

Dann kommen noch die ganzen Ängste dazu, nicht als nervend oder als Bittsteller wahrgenommen zu werden und so krebsen wir so vor uns hin und haben nicht den Erfolg, er uns zustünde.

Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen. Als ich mit dem Podcasthören angefangen habe, starteten zwei relativ neue und noch unbekannte Podcaster ihre Shows. Mit den Jahren sind auch die immer bekannter in den entsprechenden Nischen oder Szenen geworden.

Und was soll ich sagen!? Als ich meine neueste Show startete, wollte ich auch spannende Gesprächspartner haben und am besten noch meine persönlichen Podcast-Helden. Also nahm ich mir vor einigen Wochen ein Herz und wollte sie anschreiben…und habe es nicht gemacht.

Stattdessen war ich noch mutiger und rief sie selber an. Die Kontaktdaten von interessanten Menschen findet man häufig auf deren Homepages oder Blogs.

Und siehe da: Ich hatte zwei neue Gäste!

Zwar musste ich ein wenig über mich und meine Intention erzählen – bekannte Menschen werden oft angefragt und meist sind die Interviewer nur scharf auf den bekannten Namen – und ich muss auch noch ein paar Wochen warten, bis der Termin zum Interview da ist…aber ich habe zumindest schon mal einen Termin!

Und das nur, weil ich einfach nett und freundlich gefragt habe!

Fazit

Interviewpartner können, wenn sie richtig gewählt sind, das Salz in der Suppe sein.

Sie bringen eine komplett neue Sicht der Dinge in deine Show, erweitern sie dadurch und du kannst selber noch was lernen. Ganz besonders, wenn du am Anfang deiner Karriere stehst. Meist ergeben sich aus solchen Terminen auch „Gegeninterviews“, in der du als Gast in der Show deines Gesprächspartners auftreten darfst. Dadurch kannst du deine Sichtbarkeit dann noch ein weiteres Mal steigern.

Gesprächspartner würde ich mir aber nach Interessenslage auswählen und nicht nach deren bekannten Namen. Immerhin ist ein Blog oder ein Podcast in erster Linie für deine Besucher und deine Zielgruppe gemacht…und nicht nur für dich.

Interviews in deiner Show sind am Anfang etwas ungewohnt und dürfen auch nervös machen. Das war bei mir auch so und das wird bei dir nicht anders sein. Aber schon beim zweiten Interview bist du um Längen lockerer und souveräner.

 

HIER KANNST DU DEN BLOG DURCHSUCHEN

MACH ES WIE ÜBER 2000 ANDERE VOR DIR.

Lerne, wie du in kürzester Zeit deinen eigenen Podcast an den Start bringen kannst und trage dich ein. Abseits dessen bekommst du noch Zugang zur Community-internen Show PODCAST-HELDEN- FLURFUNK!                                        

Hol dir hier die passende Musik für deine Show

RECHTLICHES

* Amazon-Partner-Links

© 2017 by Framework. Powered by Chimpify.