In sieben Schritten zum erfolgreichen Podcast – Teil 1/3

Hallo und herzlich willkommen zum Online-Kurs „In sieben Schritten zum erfolgreichen Podcast“.

Bist du bereit zu erfahren, was du für einen erfolgreichen Podcast brauchen kannst?! Ja, dann nichts wie los! 😉

1. Finde deine Zielgruppe

In dieser ersten Lektion geht es um die genaue Zielgruppe.

Warum ist es bei einem Podcast wichtig, seine Hörer möglichst genau vor dem geistigen Auge zu haben?

Stell dir vor, du arbeitest als Coach und hast eine relativ breite Zielgruppe, die sich über die Zeit einfach gebildet hat. Da kommt der eine zu dir, der mit seiner Familie Probleme hat, an einem anderen Tag coacht du einen Klienten, der mit seinem Job unzufrieden ist und an einem ganz anderen Tag bist du bei einem kleinen Unternehmen und berätst die Mitarbeiter zum Thema Kommunikation.

Vollkommen typische Coaching-Themen, vollkommen typische Gebiete eines Coaches, aber vollkommen unterschiedliche Zielgruppen.

Es gibt eine Menge Coaches, die ein recht breit gefächertes Angebot haben und damit sehr erfolgreich sind. Einige andere haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert und das ist zumindest marketingtechnisch durchaus sinnvoll.

Ein Podcast ist neben seiner Wirkung als „Image- und Beziehungsaufbauer“ ein waschechtes Marketingtool, dass immer mehr im kommen ist. Und als Marketingtool muss es auch mit „Marketingaugen“ betrachtet werden – zumindest, wenn er erfolgreich werden soll.

Mit einem Podcast zeigst du dich einer breiten Masse und einer Menge von Leuten – soviel ist klar. Neben iTunes gibts es auch einige andere Anlaufstellen, wo man Podcasts laden und abonnieren kann. Und der Podcastmarkt wird in den nächsten Jahre immer mehr boomen. Warum ist das eigentlich so?!

Die Welt wird immer mobiler und dank der Smartphones, die jeder von uns hat, bekommen Podcasts in Zukunft einen noch höheren Stellenwert. Wenn du dich etwas näher damit beschäftigen möchtest, aus welchem Grund Podcasts für dein Business gut sind, dann schau dir das mal an.

Jetzt stell dir vor, du bist ein Coach, wie der oben beschriebene. Erfolgreich und mit einer Menge verschiedener Zielgruppen.

Deine erste Episode könnte das Thema Kommunikation zum Inhalt haben. In der nächsten könntest du über den Vorteil eines zufriedenstellenden Jobs sprechen und wie man ihn erreicht. In einer weiteren Episode sprichst du mit einem Gast über Beziehungsprobleme.

Jetzt könnte man meinen, dass das im Sinne des Marketings sinnvoll ist, weil du dein gesamtes Repertoire zeigst.

Ist es aber nicht.

Es wird höchstwahrscheinlich genau anders herum kommen.

Warum?

Stell dir weiterhin vor, dass jemand auf deinen Podcast aufmerksam wird, der gerade frustriert von seinem Job ist. Er findet voller Dankbarkeit deine Episode wo es um Strategien zur Neuorientierung geht und er ist happy.

Was tut er? Er abonniert deinen Podcast.

In der nächsten Episode geht es dann um die oben beschriebenen Beziehungsprobleme.

Die hat der Hörer mit dem Jobfrust aber nicht. Er ist total glücklich mit seiner Frau und seinen Kindern. Er wird sich diese Episode nicht komplett anhören, aber er wird deinen Podcast nicht abbestellen, denn immerhin hattest du ihm mit einer Episode schon geholfen.

Deine nächste Episode begeistert ihn aber auch nicht, weil es da um die Kommunikation mit anderen Menschen geht. Das ist zwar irgendwie für jeden interessant, aber auch damit hat der job-frustrierte Mensch keine Probleme.

Er fängt an deinen Podcast immer weniger zu hören und irgendwann wird er ihn abbestellen. Auch wenn vielleicht in Zukunft noch Themen kommen werden, die GENAU sein Ding sein könnten.

Also. Was ist podcasttechnisch sinnvoll?!

Sinnvoll ist es, EINE bestimmte Zielgruppe anzusprechen. Also ENTWEDER die Personen mit Jobfrust ODER eine andere Personengruppe.

Das wird dir helfen, bei deinen Zuhörern im Ohr zu bleiben und eine treue Hörerschaft aufzubauen.

Und das soll ein erfolgreicher Podcast ja auch erreichen! 😉

Lernziel: Gerade für einen Podcast, der sich im Web breit machen soll, ist es wichtig, eine klare und definierte Zielgruppe zu haben. Das erleichtert nicht nur die Themenfindung, sondern bindet deine Hörer auch langfristig an dich und deine Show – weil sie sich „angesprochen und aufgehoben“ fühlen.

Beim nächsten Mal geht es darum, ob man seine Persönlichkeit und seinen Charakter im Podcast zeigen sollte oder eher nicht.

Bevor du das machst, kannst du dir hier die Wartezeit etwas verkürzen. In diesem Artikel habe ich dir alles zusammengefasst, was du fürs Podcasten brauchst und wie du noch heute die ersten Schritte gehst.

Der Weg zum Podcast-Helden Werkzeuggürtel: Nananananananananana…Bat-Maaaan!

2. Zeige deine Persönlichkeit

Hallo und herzlich willkommen zurück zum Kurs „In sieben Schritten zum erfolgreichen Podcast“.

Heute geht es um deine Persönlichkeit, deinen Charakter und deine „Eigenarten“. 😉

Deine Stimme als Medium

Im ersten Schritt ging es um den Podcast als Marketing-Tool. Heute – einen Schritt weiter – möchte ich zeigen, warum ein Podcast auch ein geniales Tool ist um Beziehungen aufzubauen und sich neben seiner professionellen auch von seiner menschlichen Seite zeigen darf.

Der Audiopodcast besteht – das wird dich nicht verwundern – aus deiner Stimme. Deine Stimme ist unverkennlich und einmalig. Schreibstil ist es im Blog auch, aber der wird beim schnellen Herunterlesen/Konsumieren gerne übersehen, bzw. überlesen.

Mit deiner Stimme kannst du in einer Sekunde zigmal mehr Emotionen und Gefühle entstehen lassen, als in Schriftform. Und das ist ein, wenn nicht sogar DER, wichtigste Vorteil eines Podcasts gegenüber einem Blogpost.

Vielleicht ein kleiner Exkurs in die Wahrnehmungspsychologie:

 

Wenn ich einen Text lese und bin schlecht gelaunt, dann nehme ich den gleichen Text anders war, als wenn ich ihn gut gelaunt lesen würde. Das liegt in der Natur des Menschen, das unsere Stimmung auch unser Erleben der Umwelt beeinflusst. Du hattest vielleicht mal die „rosarote Brille“ auf, als du verliebt warst…da sah die Welt anders aus.

 

Zumindest anders als an dem Tag, als du durch eine Prüfung gerasselt bist, oder ähnliche Tage!

Stimme ist Charakter

Deine Stimme ist aber nicht nur Emotion, sondern auch Charakter. Die Art, wie du Wörter betonst, Geschichten erzählst, Analogien herzauberst und deine Hörer durch die Episode leitest, ist höchst individuell.

Das macht es deinen Hörern auch sehr leicht zu entscheiden, ob sie dich mögen oder eben nicht. Wenn man sich nicht unbedingt im Ton vergreift oder offensiv daherkommt, wird ein Erzähler in der Regel eher positiv wahrgenommen.

Du darfst auch gerne etwas von dir selber erzählen. Einen Schwank aus deiner Jugend oder eine Story, die du erlebt hast. Vielleicht gibt es in deinen Episoden auch ein wiederkehrendes, privates Element. Die Entwicklung deiner Tochter oder deines Gemüsegartens vielleicht.

Dies alles – Emotion und Charakter durch deine Stimme, sowie erzählte persönliche Dinge – verbinden dich deutlich mehr mit deiner Hörer, als durch rein professionell vorgetragene, akademische Inhalte.

Du möchtest etwas mehr über Storytelling wissen?! Dann schau mal hier: KLICK!

Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte

Worauf man dabei aber achten darf: Sei nicht zu privat oder gar distanzlos.

Ich habe da selber eine kleine Geschichte von mir zu diesem Thema:

Als ich angefangen habe, als Coach zu arbeiten und eine eigene Facebook-Fanpage zu veröffentlichen, habe ich neben Mehrwert auch immer häufiger Comics, Cartoons oder Witze gepostet, die ich lustig fand und auch einen Bezug zu meinem Thema als Coach hatten.

Irgendwann sagte mir mal jemand offen und ehrlich, dass das etwas übertrieben sei und eher nicht professionell wirkt.

Das war in dem Moment natürlich nicht schön zu hören, aber ein unglaublicher Augenöffner.

Schreib oder erzähl gerne privates, aber nichts persönliches. Das ist ein Unterschied aus meiner Sicht.

Vorteil Podcast

Durch deine Stimme und deine Art zu sprechen ist dein Podcast an sich schon charakteristisch und berührend für den Zuhörer. Wenn du dann noch hier und da etwas von dir berichtest, dann entsteht sogar noch eine stärkere Verbindung.

Über das meiste davon muss du nicht ml großartig nachdenken, sondern du kannst einfach authentisch sein, wenn du redest. Dann machst du vieles automatisch richtig, was die Beziehungsarbeit mit deinem Hörer angeht.

Das zeigt deine menschliche Seite. Und Menschen verbinden sich eben gerne mit Menschen.

So entsteht nicht nur eine treue Hörerschaft, sondern auch vermehrt Austausch. Und auch das macht einen erfolgreichen Podcast aus.

Das war es auch schon wieder für diese Lektion. In der nächsten geht es darum, wie du Mehrwert für deinen Hörer schaffst, so dass er gar nicht anders kann, als deinen Podcast zu abonnieren.

Lernziel: Podcasts und Audios auf deinem Blog sind ein Garant für eine tiefere Beziehung deiner Leser/Hörer mit dir als Person. Wenn du deine Leute abseits des Blogs auch direkt ansprichst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Kunde oder Klient von dir werden, deutlich größer. Denn Menschen kaufen lieber bei Menschen, als bei „anonymen“ Unternehmen.

Zeig dich mit deiner Geschichte. Zeig deinen Charakter und zeig die Persönlichkeit hinter deinem Unternehmen.

Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie du deine Hörer und Leser mit so viel Mehrwert versorgst, dass sie gar nicht anders können, als dich und eine Inhalte zu teilen, bzw. weiter zu empfehlen.

Jetzt bist du am Zug

Mit diesen beiden Schritten setzt du das Fundament deines erfolgreichen Podcasts. Also fang direkt mit der Planung an. Schnapp dir ein Blatt Papier und los gehts! 😉

Wir lesen uns in ein paar Tagen wieder!

Bis dahin,

dein Gordon Schönwälder

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