3. Schaffe Mehrwert für den Hörer

Hallo,

in dieser dritten Lektion zeige ich dir einen ganz einfachen Trick, wie du ganz leicht Mehrwert für deinen Hörer schaffst. Das gilt übrigens nicht nur für Podcaster, sondern natürlich auch für deinen Blog oder deine Videos. Vermutlich wendest du diesen Trick sogar schon an, ohne es zu wissen.

Denn: Du liest diese Zeilen und ich vermute, dass du einfach daran interessiert bist, NOCH besser zu werden.

Das sind die besten Voraussetzungen, aber nun gehts erst mal los! 😉

Was macht einen schlechten Podcaster aus?!

Podcasts und Blogs boomen, das ist gar keine Frage.

Viele Blogger, Berater, Trainer und Coaches springen auf diesen boomenden Audio-Zug auf und zeigen sich den Menschen, die lieber hören, als lesen.

Doch der allmähliche Sprung der Quantität bringt nicht immer auch Qualität mit sich – im Gegenteil. Zwar sind die Soundqualitäten heutzutage durch die Bank ganz gut und man muss auch nicht viel Geld ausgeben, um an Jingles und ähnliches zu kommen, aber einen Podcast inhaltlich gut zu machen…das ist die Herausforderung.

Was in vielen Podcasts zu finden ist?!

Die Weltmacht mit drei Buchstaben: ICH!

Viele Podcasts scheinen rein aus Marketinggründen zu existieren und das ist schade. Da wird nach Herzenslust über die eigenen Kompetenz geschwärmt, die eigenen Produkte vorgestellt, Rezensionen gepredigt und das war es auch schon fast.

Viel heiße Luft und wenig Substanz.

Der Punkt ist…und das ist lediglich meine Meinung…ein Podcast soll Menschen begleiten. Als Podcaster darf man stolz auf jede Person sein, die das eigene Werk abonniert und das erreicht man langfristig nur auf einem Weg:

Habe die Bedürfnisse deiner Zielgruppe klar vor Augen und begeistere mit Mehrwert

In der Regel kennen Blogger und Coaches die Nöte und Sorgen ihres Publikums, bzw. ihrer Zielgruppe. Das ist durchaus sinnvoll, um strategisches Marketing zu machen.

Das bedeutet, dass die erste Möglichkeit darin besteht, aus dem Fundus deiner Erfahrung zu schöpfen. Du hast vielleicht immer wiederkehrende Fragen an dich oder Themenwünsche aus deinem Blog, die immer wieder auftauchen?

Perfekt?

Dann kannst du daraus wunderbare Podcast-Epsioden gestalteten, die deinen Leuten wunderbar helfen kann.

Wenn du noch keine genaue Vorstellung hast, was deine Zielgruppe gerne hören möchte, dann kannst du sie einfach fragen.

Es gibt daran nicht auszusetzen, deine Leute nach ihren Wünschen, Probleme oder Meinungen zu fragen. Das ist durchaus professionell.

Wenn du schon einen gut besuchten Blog hast, dann kannst du dort einfach nach Vorschlägen fragen. Entweder in den Kommentaren oder etwas anonymer per Mail an dich. Erfahrungsgemäß ist die Hemmschwelle etwas größer, wenn man nur als Kommentar seine Vorschläge abgeben darf. Ich denke, es liegt daran, dass es ein Stück weit Selbstkundgabe ist, wenn man ein bestimmtes Thema vorschlägt. Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung.

Was ich ein paar Mal sehr erfolgreich gemacht habe, war folgendes:

Ich habe auf Facebook ca. 7 Vorschläge gemacht, die ich durchnummeriert habe. Ich fragte meine Follower, ob sie gerne an der Entwicklung der Seite mitwirken wollen und bat sie einfach eine Zahl in das Kommentarfeld zu schreiben – die Zahl zum passenden Vorschlag.

Dadurch, dass sich die Teilnehmer der Umfrage nichts selber aus den Fingern saugen und nur eine Ziffer posten mussten, war die Teilnahme erstaunlich gut und für mich absolut hilftreich.

Was tun, wenn du weißt, was deine Zielgruppe will?

Viele Podcaster und Blogger haben Angst, dass sie zu viel Information herausgeben und ihren potentiellen Klienten so sehr helfen, dass sie sich durch den Service selber das Wasser abgraben. Aber dieser Gedanke ist etwas kurzsichtig.

Du kannst einen Großteil deines Wissens verschenken und wirst dennoch gebucht – denn Menschen buchen Menschen. Deine persönlichen Kompetenzen und Eigenschaften als Coach oder Berater kannst du nicht „abgeben“ und genau DAS wird im Endeffekt gebucht. Ich gebe mit diesem Kurs eine Menge Inhalte aus meinen Bezahlkursen weiter – kostenfrei.

Für manche reicht das, aber manche würden gerne persönlich begleitet werden. Und die, die dich vielleicht nicht buchen, weil ihnen dein Blog oder Podcast ausreicht…die sind dankbar und werden dich bestimmt weiter empfehlen.

Fazit

Lerne deine Zielgruppe möglichst genau kennen und löse deren Probleme. So schaffst du Mehrwert, wirst gebucht oder zumindest weiter empfohlen.

Durch das großzügige Weitergeben von Wissen limitierst du dich nicht selber, sondern wirst um so mehr als Fachkraft auf deinem Gebiet wahrgenommen. Du kannst dir sämtliche Medizinbücher der Welt durchlesen – das macht aus dir keinen guten Arzt. Sondern erst deine Erfahrung in deinem Gebiet machen dich so wertvoll.

Deswegen: Sei ruhig großzügig.

In der nächsten Lektion geht es um den Nutzen von Interviewpartnern in deinem Podcast. Aus meiner Sicht eine großartige Sache…aber mehr davon in der nächsten Woche!

Bis dahin,

Gordon

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